10 Fragen an… Baby Rock My Day

Beschreibung

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich war 2012 dabei, meine eigene Hochzeit zu planen und bin plötzlich auf eine Vielzahl von Blogs gestoßen, die die tollsten Kuchen und Deko-Ideen präsentiert haben. So hab ich selber auch meine eigene Liebe zum Backen und Selbermachen wiederentdeckt. Plötzlich haben wir eine eigene Candy-Bar gestemmt und die dreistöckige Hochzeitstorte selber gebacken. Und so dachte ich mir, dass ich das ruhig mit anderen teilen kann. Ich hab aber niemals damit gerechnet, dass der Blog irgendeine Resonanz haben würde, da ja bereits eine unglaubliche Menge an Foodblogs existiert.

Was zeichnet deinen Blog aus?

Mein Blog ist persönlich und in jedem Beitrag findet man mich wieder. Ich bin nicht perfekt, meine Fotos auch nicht – und so möchte ich es dem Leser auch zeigen, dass nicht alles immer glatt läuft und nicht jeder Kuchen perfekt aussehen kann.

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Ciabatta mit getrockneten TomatenFoto: Rebecca | Baby Rock My Day

Welche Foodblogs verfolgst du besonders gerne?

Ich lese natürlich die deutschen Klassiker wie Zucker, Zimt und Liebe und Klitzeklein, hab‘ aber auch kleine Blogs die ich liebe, wie Like a Piece of New York Cheesecake oder Kochhelden. Da ich aber ein absoluter Fan von Fotografie bin, liebe ich Blogs die Food-Fotos in High-End haben und dazu gehören Love and Lemons oder Call me Cupcake.

Wo findest du Inspiration für neue Beiträge?

Ich lasse mich von allem inspirieren: Blogs, Zeitschriften, Wetter, Jahreszeiten, egal was. Manchmal hab ich einfach eine Idee, weil eine Orange in der Küche liegt oder ich etwas im Supermarkt sehe. Ich schaue aber auch gerne auf Pinterest, dort ist – egal zu was – die Inspiration gebündelt, außerdem kann ich da alle Ideen sammeln, die sind dann dauerhaft auf „Stand-By“ und können nicht verloren gehen. Das finde ich ganz fantastisch. Wünscht sich mein Kind eine Raketen-Party, dann schaue ich dort einfach und schon hab ich selber eine Menge Ideen und kann mir den ein oder anderen Kniff und Trick noch abschauen.

Welche Auswirkungen hat das Bloggen auf dein eigenes Koch- und Essverhalten?

Seitdem ich blogge, kochen wir einfach noch abwechslungsreicher als vorher und probieren viel mehr aus. Ansonsten gibt es natürlich öfters mal Kuchen zur großen Freude meiner Kinder. Backblog-Inhaber vermitteln ja vielleicht den Eindruck dass es 24/7 nur Süßes gibt, grundsätzlich achte ich aber zu Hause auf gesundes und ausgewogenes Essen.

Baby Rock my Day_Karotten-CousCous-Suppe

Karotten-Couscous-SuppeFoto: Rebecca | Baby Rock My Day

Welche Zutaten dürfen in deinem Vorratsschrank nie fehlen?

Ich habe immer alle Backgrundzutaten verfügbar. Zum Kochen hab ich immer Currypaste, Senf, Sweet-Chili-Sauce, Erdnussbutter und 30 verschiedene Gewürze griffbereit! Die Situation, dass ich nicht in der Lage wäre, etwas zu backen oder zu kochen, gibt es bei uns nicht!

Welches Küchenutensil ist absolut unentbehrlich für dich?

In Ermangelung einer Küchenmaschine ist der Mixer unentbehrlich und ich bin ein Verfechter von Holzkochlöffeln und dem Teigschaber. Die sind für alles gut und multifunktional einsetzbar, zum Beispiel zum Topfschlagen.

Dein chaotischstes/ungewöhnlichstes Küchenerlebnis?

Das ergibt sich fast täglich. Der Erbauer unserer Wohnung hat der Küche einen so minimalen Platz zugewiesen, dass ich mir darin schon alleine im Weg stehe. Für eine Party habe ich 60 Cupcakes und zwei Bleche Brownies gebacken – inklusive 6 verschiedener Toppings. Der Berg an benutzten Schüsseln, Tüllen, Formen, etc. war so hoch, dass man mich dahinter nur erahnen konnte!

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Quark mit SommerbeerenFoto: Rebecca | Baby Rock My Day

Bei welchem Gericht aus Kindertagen bekommst du heute noch Gänsehaut?

Milchnudeln, bei dem Gedanken daran wird mir gleich ganz anders…

Mit wem würdest du gerne einmal in der Küche stehen und warum?

Mit Linda Lomelino oder Katie Quinn Davies, da werden keine Kalorien gezählt und man kann das Essen einfach genießen. Das Leben ist zu kurz, um auf alle Sünden zu verzichten.

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