10 Fragen an… Chef Hansen

Alex hat sich in der Foodblog-Szene als Chef Hansen einen Namen gemacht und ist über seine Faszination für die Molekularküche zum Kochen gekommen. Heute widmet er sich lieber der guten alten Hausmannskost, entwickelt selbst raffinierte Rezepte und garniert sie mit unterhaltsamen Geschichten.

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Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Nach einer weniger erfolgreichen Episode mit einem Blog ohne bestimmtes Thema habe ich lange nach einer neuen Idee gesucht. Ich hab zwar immer schon gerne gegessen, einen Foodblog zu schreiben kam mir allerdings nie in den Sinn, da ich damals nur ausnahmsweise mal gekocht habe und mir die Entwicklung eigener Rezept furchtbar schwierig vorkam. Als mir ein Freund empfahl, mal ein Projekt ganz nach meinen eigenen Vorstellung durchzuziehen, entdeckte ich zur gleichen Zeit zufällig Foodblogs, die eher einem pragmatischen Ansatz folgten und hauptsächlich ihre Lust am Genuss mit der Welt teilten. Da dachte ich, das könne ich auch.

Was zeichnet deinen Blog aus?

Zu Beginn von Chef Hansen war ich ganz begeistert von Sterne- und molekularer Küche. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich zwar Fruchtkaviar herstellen, aber keine Kartoffeln kochen konnte und so begeistert mich heute eher, wenn die Eier einer Crème brûlée perfekt stocken, der Hefeteig schön aufgeht und ich es geschafft habe, möglichst viel Butter darin unterzubringen. Die gute alte Hausmannskost frisch verpackt und mit lesenswerten Geschichten garniert – „unterhaltsam schwatzhaft“ ist das mal genannt worden. Das zeichnet den Blog hoffentlich aus. Und meine Lust am Genuss.

Was fasziniert dich an Foodblogs?

Ich finde spannend, dass (Food-)Blogs nur als Gemeinschaft funktionieren. Mein Buddy Uwe von Highfoodality zum Beispiel – das kann man ganz objektiv sagen -, schreibt den besten Foodblog – vielleicht der Welt. Aber ohne, dass hunderte andere Blogger ihm Rezepte für seine Events schicken und sein Kochbuch auf ihren Seiten teilen, wäre der Blog sicher nur ein paar anderen Bloggern bekannt. Teilen und geteilt werden heißt das Erfolgsrezept und die etablierten und erfolgreichen Blogger teilen mindestens so gerne, wie die „Frischlinge“ geteilt werden – das kenne ich hauptsächlich von Foodblogs.

Welche Foodblogs verfolgst du besonders gerne?

Einige der Blogs, die ich gerne verfolge, haben leider schon länger keine Beiträge mehr veröffentlicht (Mybites und Almond Corner), während andere (z.B. Cucinapiccina) wieder mit frischem Elan losgelegt haben. Ich freue mich immer wieder sehr, neue Blogs zu entdecken und den Enthusiasmus zu erleben, z.B. bei Monaqo. Ganz allgemein hänge ich aber nicht an einzelnen Blogs, eher an der Gemeinschaft aller Blogs.

Wo findest du Inspiration für neue Beiträge?

Ich denke ständig an Essen. Da überkommt mich die Inspiration bei den unmöglichsten Gelegenheiten…

Welche Auswirkungen hat das Bloggen auf dein eigenes Koch- und Essverhalten?

Ich nehme das alles viel bewusster wahr. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, einen anständigen Pizza-Service zu finden, backe ich nun regelmäßig aus drei Kilo Pizzateig einige Böden vor, friere diese und portionsweise Tomatensauce ein, bin jetzt unabhängig vom Pizza-Taxi und zeige Dr. Oetker eine lange Nase.

Welches Küchenutensil ist absolut unentbehrlich für dich?

Ohne Messer geht nix. Der Rest ist mehr oder weniger optional. Trotzdem schön, wenn einem ein bisschen Arbeit abgenommen wird. Meine letzte Anschaffung war eine Wurstfüllmaschine, mit der ich die übliche Menge nun in einem Zehntel der Zeit verarbeiten kann. Aber auch mein neues Waffeleisen bereitet mir viel Freude – und ohne Grill kann Mann eigentlich kaum Mann sein 😉

Welche Zutaten dürfen nie in deinem Vorratsschrank fehlen?

Butter.

Wo kaufst du am liebsten ein?

Auch wenn es langsam abgedroschen klingt – auf Wochenmärkten. Der direkte Kontakt zu Erzeugern bereitet mir viel Freude und manche von den Marktleuten sind echte Entertainer, die die wartende Kundschaft in Gespräche über Rezepte und Zubereitungen verwickeln.

Mit wem würdest du gerne einmal in der Küche stehen und warum?

Meine Urgroßmutter war Köchin in gutem Hause und hat in dieser Anstellung unter anderem auch den Kaiser bekocht. Sie hatte vier Söhne und im Dritten Reich sollte ihr das Mutterkreuz verliehen werden, sie weigerte sich allerdings und warf die Abgesandten des Führers aus dem Haus. Nur die guten Beziehungen der Familie bewahrten sie vor einer Verhaftung. Auch wenn die Geschichte über die vielen Jahre sicher etwas verklärt wurde, hat das den Charme von Downton Abbey und ich würde ihr gerne mal als Küchenjunge zur Hand gehen, wenn der Kaiser zu Besuch kommt.

 

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