10 Fragen an… Maras Wunderland

Foto: Tamara Staab

Wir haben einen Blick in Maras kulinarisches Wunderland gewagt und würden am liebsten einen ganzen Sack ihrer Leckereien gleich mitnehmen. Was es auf Maras Foodblog alles zu entdecken gibt, erzählt sie Ihnen aber am besten selbst.

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Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Lange war weder Kochen noch Backen für mich ein Thema und ich habe es liebend gerne anderen überlassen. Einige Zeit bevor mein Blog 2011 entstand, wurde mein Interesse dann aber doch immer größer. Auf der Suche nach Rezepten stieß ich immer wieder auf Foodblogs und war davon ganz begeistert. Ich fing selbst an, vermehrt in der Küche zu stehen. Die Ergebnisse habe ich häufig fotografiert – damals noch mit dem Handy – und hin und wieder auf Facebook geteilt. Zwei meiner Freunde fragten mich dann unabhängig voneinander, warum ich denn noch kein Blog hätte. Ich hatte selbst auch schon darüber nachgedacht und mit diesem letzten Anstoß entstand einen Tag später Maras Wunderland.

Was zeichnet deinen Blog aus?

Ich denke jeder Blogger hat so seinen eigenen Stil. Daher unterscheiden wir uns alle auf irgendeine Weise voneinander. Ich möchte meine Leser gerne durch einfache Rezepte, die nicht zu viele und auch keine zu ausgefallenen Zutaten enthalten, inspirieren. Denn einfach kann so unglaublich lecker sein. Mir wurde auch schon gesagt, dass meine Bilder ihren eigenen Stil haben. Mir selbst fällt es schwerer, das zu beurteilen, aber ich finde es toll, wenn es so ist. Außerdem findet man in meinem Wunderland immer saisonale Rezepte. Das bedeutet, dass ich im Sommer viele Beeren verwende, im Herbst und Winter gibt es hingegen Äpfel und Birnen. Dazwischen mogelt sich hin und wieder eine Leckerei, die sich ohne Probleme zu jeder Jahreszeit backen lässt. Und damit bei dem vielen Süßkram auch das Mittagessen nicht zu kurz kommt, kredenze ich ab und zu auch mal ein herzhaftes Gericht.

Maras Wunderland_Brokkoli-Auflauf

Brokkoli-Tortellini-Auflauf Foto: Tamara Staab

Welche Foodblogs verfolgst du besonders gerne?

Ich habe eine riesenlange Lesezeichen-Liste von Foodblogs, bei denen ich immer wieder gerne vorbei schaue. Spontan kommen mir Call me Cupcake von Linda Lomelino, Joy the Baker von Joy Wilson und Herznah von der lieben Anett in den Sinn. Mehr findet man aber auch auf meiner Blogroll.

Wo findest du Inspiration für neue Beiträge?

Meine Lieblingsinspirationsquellen heißen Mama und Oma. Sie haben viel mehr Erfahrung als ich. Von ihnen hole ich mir gerne kleine Tipps und neue Ideen zum Backen. Ich mag es auch sehr gerne, mit ihnen gemeinsam den Schneebesen zu schwingen. Ich schaue aber auch gerne auf andere Foodblogs. Die Vielfalt im Internet ist einfach toll. Finde ich dort leckere Rezepte, wandle ich diese gerne ab und passe sie auf meinen Geschmack und die Vorlieben meiner Familie an. Ich liebe es jedoch auch, Koch- und Backzeitschriften zu kaufen. Ich kann an keinem Zeitschriftenregal vorbeilaufen, ohne stehen zu bleiben, durch verschiedene Hefte zu blättern und welche in den Einkaufskorb zu packen. Und zu guter Letzt natürlich noch Koch- und Backbücher.

Welche Auswirkungen hat das Bloggen auf dein eigenes Koch- und Essverhalten?

Ich probiere viel mehr aus. Ich lasse eigentlich kein Rezept wie es ist. Überall finde ich etwas, das ich weglasse, ersetze oder noch ergänze. Egal ob es Backen oder Kochen ist. Ich versuche dabei immer das Ergebnis gesünder zu machen, sei es eine andere Mehlsorte oder ein anderer Zucker. Vollkornmehl und Rohrohrzucker sind fester Bestandteil in meinem Vorratsschrank geworden. Aber auch Alternativen wie Xylit teste ich gerne. Ansonsten achte ich deutlich mehr darauf, saisonale Produkte zu verwenden. Das schmeckt einfach viel besser.

Welche Zutaten dürfen in deinem Vorratsschrank nie fehlen?

Schokolade. Und zwar am liebsten in der Zartbitter-Variante. In mir steckt ganz eindeutig ein kleiner Schokoholic. Ich könnte sie überall mit reinmogeln, egal was ich backe. Im Wunderland versuche ich natürlich trotzdem auch mal ohne sie auszukommen. Einmal am Tag muss aber trotzdem ein Stückchen Schokolade sein.

Welches Küchenutensil ist absolut unentbehrlich für dich?

Da gibt es zwei: mein Handrührgerät und mein Kochautomat. Da ich nur eine uralte Küchenmaschine zu Hause habe, muss stets das Handrührgerät herhalten. Ich liebäugle aber aktuell mit einer neuen Maschine. Der Kochautomat ist hinsichtlich Suppen und Nüsse für mich unentbehrlich. Ich kaufe Nüsse immer im Ganzen und mahle sie frisch. Dadurch schmecken sie intensiver. Und die Küche duftet gleich noch herrlich dazu. Im Kochautomaten ist das einfach und schnell gemacht.

Dein chaotischstes/ungewöhnlichstes Küchenerlebnis?

Na ja, Chaos existiert in meiner Küche eigentlich bei jedem Backerlebnis. Mein Talent, gerne Dinge zu verschütten und überall zu verteilen, kommt da schon ziemlich gut zur Geltung. Das Mehl liegt eigentlich jedes Mal aus Versehen zur Hälfte auf dem Fußboden. Die Butter klebt ganz gerne an der Wand und an sämtlichen Gegenständen, die das Pech hatten, in der Nähe von mir und meinem Handrührgerät zu stehen.

Bei welchem Gericht aus Kindertagen bekommst du heute noch Gänsehaut?

Da muss ich sofort an meine Oma denken. Zu Schultagen sind meine Cousine und ich nach dem Unterricht immer zu ihr gegangen und haben dort gegessen und den Nachmittag verbracht. Es gab hier vor allem zwei typische Gerichte, von denen wir heute schwärmen: Nudeln mit einer leichten Sahnesoße und „Bröseln“ (in Butter angebratene Semmelbrösel) und Kartoffelbrei mit Bohnengemüse, Bratwurst und brauner Butter.

Mit wem würdest du gerne einmal in der Küche stehen und warum?

Alexander Herrmann. Nicht mal unbedingt wegen seiner guten Küche, sondern vor allem auch, weil er so unglaublich charmant ist. Mit Linda Lomelino würde ich auch ganz gerne mal ein Törtchen backen. Außerdem finde ich es immer spannend, andere Blogger kennenzulernen. Ich liebe den Erfahrungsaustausch.

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