10 Fragen an… What should I eat for breakfast today

Beschreibung

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Ich habe 2011 mit What should I eat for breakfast today angefangen, weil ich Hunger hatte. Ganz einfach. Ich habe damals zum ersten Mal in meinem Leben eine Diät gemacht und mochte es, ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Ich liebe gutes Essen und brauche es, um glücklich zu sein, also habe ich angefangen, meinem Freund regelmäßig ein nettes Frühstück zu machen. Er fand das so schön, dass ich nie wieder aufgehört habe.

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Warum schreibst du nur über Frühstück und was zeichnet deinen Blog sonst noch aus?

Das Frühstück ist meine Lieblingsmahlzeit. Ich versuche, jeden Morgen zu zelebrieren und den Tag zu etwas Besonderem zu machen. Was meinen Blog sonst noch auszeichnet, ist die persönliche Note. Ich schreibe über mein Leben und meine Abenteuer in der Küche. Dabei lerne ich immer noch und entdecke neue Dinge. Bei mir findet man außerdem Tipps, wo man in Berlin oder auch anderen Städten, in denen ich länger war, einen Kaffee trinken oder ein tolles Frühstück bekommen kann.

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Was fasziniert dich an Foodblogs?

Die vielen Möglichkeiten, die sich auftun. Man findet dort so viele verschiedene Geschmacksrichtungen und Anregungen, dass man jeden Tag etwas Neues ausprobieren könnte. Die Leute haben manchmal echt verrückte Ideen, was das Essen angeht, und ich finde es toll, dass sie sie mit der ganzen Welt teilen.

Welche Foodblogs verfolgst du besonders gerne?

Da gibt es so einige und alle paar Tage kommt ein neuer hinzu. Im Moment ist einer meiner Lieblingsblogs Just one cookbook, wo Nami sich der japanischen Küche widmet und einfache Gerichte zeigt, die sie ihren Kindern in der Bento Box (Butterbrotdose) mitgibt. Außerdem mag ich Anecdotes and Apple Cores, wo Monet ihre Leidenschaft fürs Backen teilt, und schließlich noch Krautkopf wegen der schönen Bilder und der Ruhe, die die Gerichte ausstrahlen.

Wo findest du Inspiration für neue Beiträge?

Überall. Ich reise viel und eine Regel, die ich mir selbst auferlegt habe, ist, dabei so viele Geschmackseindrücke wie möglich zu sammeln. In San Francisco habe ich zum Beispiel Zimttoast entdeckt – klingt ziemlich banal, aber glaub mir, das ist nicht einfach nur ein Toast. Ich war in Asien, Amerika, Australien, Neuseeland und Europa unterwegs und überall gibt es kulinarische Besonderheiten. Ich versuche dann immer, mir ein Frühstück mit den Dingen auszudenken, die ich neu entdeckt habe.

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Hat das Bloggen irgendwelche Auswirkungen auf dein eigenes Koch- und Essverhalten?

Aber klar. Es ermutigt mich, neue Rezepte zu testen und experimentierfreudig zu sein. Von Zeit zu Zeit muss ich ja einen neuen Beitrag veröffentlichen, warum also nicht etwas Aufregendes ausprobieren?

Welches Küchenutensil ist absolut unentbehrlich für dich?

Das Einzige wäre der Holzlöffel, den ich beinahe jeden Tag verwende. Sonst arbeite ich nicht so viel mit speziellem Equipment, mit Ausnahme des Mixers vielleicht noch. Aber die Stars in meiner Küche sind die Holzlöffel.

Welche Zutaten dürfen nie in deinem Vorratsschrank fehlen?

Vor allem Obst und Gemüse der Saison. Außerdem habe ich immer Mandel- und Buchweizenmehl im Haus, damit ich auch backen kann, wenn ich mitten in der Nacht spontan Lust dazu habe. Und dann noch Zitronen und Kokosnussflocken – damit gebe ich vielen Gerichten den letzten Schliff.

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Wo kaufst du am liebsten ein?

Ich lege Wert auf Qualität, deshalb kaufe ich meist auf Märkten oder im Bioladen ein, wo die Tomate auch nach Tomate schmeckt.

Mit wem würdest du gerne einmal in der Küche stehen und warum?

Alice Gao – Ich mag ihre Fotografie und ihren Geschmack. Mit ihr würde ich gern mal einen Tag in der Küche verbringen und mich mit ihr übers Essen, das Reisen und das Leben unterhalten.

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