Latte Macchiato – Die Sache mit der gefleckten Milch

Für viele von uns gehört ein schaumig-cremiger Latte Macchiato zum perfekten Morgen und zu jedem Kaffee-Date. Aber warum heißt der Latte Macchiato eigentlich Latte Macchiato und wie funktioniert das mit den Schichten aus Schaum, Espresso und Milch? Wir haben geforscht, geschäumt und gerührt und sind jetzt ein bisschen schlauer als vorher. Feststeht: alles eine Frage der richtigen Physik!

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Manchmal ist es schöner, die Sachen einfach so zu lassen, wie sie sind. Zum Beispiel bei Liedtexten. Oft fällt uns erst beim Übersetzen auf, wie wenig tiefsinnig manche Lieder sind. Ein hübsches Beispiel ist der Gassenhauer „Felicità“ von Al Bano & Romina Power. Den deutschen Ohren wird ganz warm, bei so viel italienischem Pathos und Sprachgewalt und dann stellt sich raus, dass das besungene Glück aus „einem Glas Wein mit einem Brötchen“ besteht. Das können wir bei Springlane nur bestätigen, aber trotzdem – „un bicchiere di vino con un panino“ klingt irgendwie besser. Und genauso verhält es sich auch mit dem Lieblingskaffee. Haben Sie schon einmal versucht, ein Glas „gefleckte Milch“ in einem Café zu bestellen? Wahrscheinlich nicht, dafür haben Sie aber schon oft und gerne ein Glas Latte Macchiato in der Hand gehalten. Ist dasselbe. Der Fleck in der Milch ist natürlich der Kaffee. Und wie es dazu kommt, dass Milch und Kaffee sich in Schichten anordnen, und nicht direkt anfangen, wild durchs Glas zu tanzen, das erfahren wir jetzt. Und natürlich, wie dabei ein extra leckerer Kaffee herauskommt.

DIE MISCHUNG MACHT’S

Am Anfang ist die Kaffeebohne. Je nachdem, ob man seinen Kaffee lieber pur oder mit viel Milch genießt, sollte auch die Kaffeesorte stimmen. Für schaumig-luftigen Latte Macchiato nehmen wir am liebsten kräftige Mischungen mit hohem Robusta-Anteil, wie zum Beispiel Cornelia Poletto No. 1. Mit ihnen gelingt eine Aromen-Vermählung par excellence zwischen Espresso und Milch, bei der keiner von beiden den anderen in die Ecke drängt.

SCHAUMSCHLÄGER

Der perfekte Latte Macchiato steht und fällt mit seinem Milchschaum. Am Fettgehalt der Milch scheiden sich die Geister – lieber etwas dicker auftragen oder bei der Light-Version bleiben? Fakt ist, dass das Wichtigste für einen gelungenen Milchschaum der Proteingehalt und die Temperatur der Milch sind. Je mehr Eiweiß, desto stabiler der Schaum. Die Proteinmoleküle halten den Schaum zusammen und machen ihn cremig. Die perfekte Temperatur fürs Aufschäumen liegt bei ungefähr 60°C. Die Milch sollte zu Beginn des Schaumbads noch kalt sein, damit sie sich nicht überhitzt. Wird sie zu heiß, sackt der Schaum zusammen und verliert außerdem eine Menge Geschmack.

SCHICHTARBEIT

Auch die Schichtung ist eine Frage der richtigen Temperatur. Der Espresso muss heißer sein als die Milch, um sich auf ihr ablegen zu können. Hier kommt die Dichte ins Spiel – je heißer, desto geringer die Dichte. Deshalb schwimmt der Luftikus Schaum auch ganz oben. Echter Latte-Macchiato-Genuss ist also nicht nur Geschmackssache, sondern auch ein physikalisches Kräftemessen. Haben wir alles richtig gemacht, vermengen Kaffee und Milch sich erst ganz langsam nach und nach. Oder durch Umrühren. Noch ein bisschen Physik: Das Rühren sorgt auch für die nötige Abkühlung, um den Latte Macchiato genießen zu können, ohne sich dabei die Zunge zu verbrennen. Durch Pusten erzielen wir leider nicht denselben Effekt, da der Schaum eine isolierende Wirkung hat und dem zarten Hauchen locker widersteht.

AUSSEHEN IST ALLES

Der Latte Macchiato steht gerne im Mittelpunkt und zeigt, was in ihm steckt. Außerdem ist er definitiv kein platzsparendes Getränk. Deshalb präsentiert er sich am liebsten in einem extra großen Glas. Durch das Glas lassen sich seine drei Schichten aus Milch, Kaffee und Schaum am besten bewundern. Unseren Fingern sind wärmeisolierende Glasbecher am liebsten, um dreifaltigen Genuss erleben zu können – geschmacklich, optisch und haptisch.

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