Das Ethno Kochbuch: So kochst du wie die amerikanischen Ureinwohner

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Kochbücher sind für mich immer eine große Inspiration und oft auch ein Eintauchen in eine fremde (Ess-)Kultur. Ähnlich wie beim Lernen einer neuen Sprache, bekommt man durch das Kochen und Probieren der Speisen einen lebendigen Eindruck von Land und Leuten. Pack deinen Rucksack und bereite dich auf eine kulinarische Reise durch das Land der amerikanischen Urstämme vor. Was jetzt vielleicht nach schrägen Zutaten und Kochtechniken klingt, ist tatsächlich näher an unserer modernen Esskultur als man denkt.

Die Reise beginnt – Darum geht‘s in Karolinas Buch

Das Ethno Kochbuch ist Karolina Przybylskas Erstlingswerk. Wer häufiger bei uns auf der Seite unterwegs ist, hat aber sicher schon einige ihre Fotos gesehen – denn sie ist eine Kollegin von mir und Food-Fotografin bei Springlane.

Die Idee für das Kochbuch bekam Karolina nicht etwa auf einer Rucksackreise durch die Staaten, sondern in einem Restaurant in Prag. Dort kostete sie zum ersten Mal die authentisch amerikanische Küche ganz fernab von Burgern und sonstigem Fast Food. Auf 144 Seiten präsentiert sie 60 abwechslungsreiche Rezepte der amerikanischen Ureinwohner.

Das Kochbuch ist in die unterschiedlichen Regionen und deren Stämme aufgeteilt.

Das Kochbuch ist in die unterschiedlichen Regionen und deren Stämme aufgeteilt.

Vorher gibt es aber noch eine kleine Einführung in die Küche und Anbaukultur der amerikanischen Urstämme. Besonders überraschend ist, dass ein Großteil der Zutaten, die wir heutzutage als selbstverständlich für unsere Küche ansehen, ursprünglich von den amerikanischen Ureinwohnern stammt. Dazu gehören:

  • Mais
  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Kürbisse
Auch Brotliebhaber werden in Karolinas Kochbuch fündig: Kernig-buntes Möhrenbrot

Auch Brotliebhaber werden in Karolinas Kochbuch fündig: Kernig-buntes Möhrenbrot

Der Titel „Powerfood aus ursprünglichen Zutaten“ ist sehr gut gewählt, denn die Rezepte sind allesamt clean und frei von Laktose und Gluten! Auch kommen weder Veganer, Vegetarier noch Paleo-Fans zu kurz.

Die Rezepte: altehrwürdig trifft hochmodern

Die abwechslungsreichen Rezepte sind in die fünf unterschiedlichen Regionen der Ureinwohner aufgeteilt. So hat jede Region ihr eigenes Kapitel spendiert bekommen.

Die Reise beginnt im Südosten der heutigen USA mit einem Hominy Omlette. Hominy ist geschälter und in Lauge gekochter Mais und heute besonders in Mexico eine wichtige Grundzutat. Besonders verlockend fand ich den Brombeerauflauf und den Kaninchen-Eintopf der Cherokee.

Warum sind wir da nicht früher drauf gekommen: Beeren in der Suppe sind köstlich!

Warum sind wir da nicht früher drauf gekommen? Beeren in der Suppe sind köstlich!

Die Nordküste und das Waldland locken mit Wildreissalat der Chippewa und Indianischem Pudding, während man in den Plains und der Prärie gerne Kakteen zu Tamales verarbeitet. Wer hätte es gedacht: Tamales sind momentan auf dem besten Wege zu einem der angesagtesten Street Foods zu werden.

In den letzten Kapiteln finden sich mediterran anmutende Rezepte, wie Gebackene Kürbisblüten nach Art der Gitksam, Blattsaalt mit Avocado und Limette oder Glasierte Rote Bete der Pomo.

Für die meisten Rezepte bekommst du die Zutaten in jedem gut sortierten Supermarkt. Für die wenigen speziellen Zutaten gibt Karolina gute Hinweise, wo du sie bekommen kannst – also keine Sorge, du musst auf kein Rezept oder keine Zutat verzichten.

An der Nordwestküste steht viel Fisch auf der Speisekarte: Räucherlachs-Suppe

An der Nordwestküste steht viel Fisch auf der Speisekarte: Räucherlachs-Suppe

Mein Fazit

Das Ethno Kochbuch ist ein inspirierender, lehrreicher und vor allem leckerer Ausflug! Mit gefällt, dass die meisten Rezepte sehr vertraut und dennoch exotisch, frisch und neu wirken. Kaum zu glauben, wie modern die althergebrachte Küche der amerikanischen Ureinwohner ist und wie gut sie zu den heutigen Essgewohnheiten und Foodtrends passt.

Für diesen Flusskrebs-Eintopf der Choctaw benötigst du Filé-Pulver. Du bekommst es nicht im Supermarkt, sondern in der Apotheke.

Für diesen Flusskrebs-Eintopf der Choctaw benötigst du Filé-Pulver. Du bekommst es nicht im Supermarkt, sondern in der Apotheke.

Neben den fantastisch fotografierten Gerichten sind die Zutatenlisten kurz und knackig und die Zubereitung sollte jedem Hobbykoch gut von der Hand gehen. Wenn du dir also etwas Abwechslung wünschst und dir Clean Eating und ursprüngliche Zutaten wichtig sind, solltest du dir „Das Ethno Kochbuch“ unbedingt näher ansehen.

„Das Ethno Kochbuch“ von Karolina Przybylska: EMF Verlag, 124 Seiten, Hardcover, 19,99 €

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