Feldsalat zubereiten – alle Infos zum Salat

Feldsalat zubereiten - Feldsalat liegt gewaschen in einem Sieb

Beschreibung

Frischer Salat im Winter? Ja, das ist möglich. Denn der Feldsalat gehört zu den Baldriangewächsen, die zu den krautartigen Pflanzen zählen. Diese sind besonders robust gegenüber niedrigen Temperaturen – daher wird Feldsalat zur kalten Jahreszeit geerntet. Du musst im Winter also auf leckeren Salat nicht verzichten und kannst ihn mit warmen Beilagen wie Bratkartoffeln oder gebackenem Käse kombinieren. Ich habe tatsächlich gerne etwas Warmes zum Salat auf meinem Teller. Und dass Salat gesund ist, bekommen wir ja schon als Kind beigebracht. Damit jedoch alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe vom Körper aufnehmen werden, ist eine Mischung aus Säure, Salz und Fett besonders gut. Also probier doch mal ein leckeres Feldsalat Dressing aus, das diese Komponenten vereint und füge weitere Obst- und Gemüsesorten nach Lust und Laune hinzu.

Feldsalat – oder wie heißt er?

Der Feldsalat trägt viele Namen. So ist er auch als Ackersalat, Rapunzelsalat, Mause- oder Hasenöhrchensalat bekannt. In der Schweiz und in Österreich wird er Nüsschen-, Nüsslisalat oder auch Vogerlsalat genannt. Warum er so viele Namen hat? Er wird frisch vom Feld und Acker geerntet, seine Blätter sehen aus wie Mause- oder Hasenohren und sein Geschmack ist leicht nussig. 

Und wo kommt der Feldsalat eigentlich her?

Ursprünglich stammt der Feldsalat aus Vorderasien und Nordafrika. Mit der Zeit ist er dann nach Europa gelangt und dort erst im letzten Jahrhundert kultiviert worden. Vor der Kultivierung wuchs er wild auf Feldern. Besonders in Deutschland zählt er zu den beliebtesten Salaten und wird hier vor allem in Mitteldeutschland angebaut.

Wann hat Feldsalat Saison?

Du bekommst Feldsalat zwar das ganze Jahr über verpackt im Supermarkt. Wirklich Saison hat er jedoch im Winter. Von Oktober bis März bekommst du ihn erntefrisch vom Feld. Denn er keimt bei einer Temperatur zwischen 5 °C und 20 °C. Ist es zu warm, wächst er nicht mehr. Daher ist er ein eher anspruchsloses, robustes Wintergemüse.

In Deutschland wird er vorwiegend in eher trockenen Regionen im Westen, in der Mitte und Süden des Landes angebaut. Oft ist er auch zwischen Weinreben als „Unkraut“ zu finden, denn den sandigen, trockenen Boden mag er besonders gern.

Feldsalat säen und ernten

Du möchtest dir deinen eigenen Feldsalat ziehen? Dafür brauchst du nicht mal einen Garten. Da er recht anspruchslos ist, kannst du ihn auch auf dem Balkon anpflanzen. Und wenn du immer nur ein paar Blätter abzupfst anstatt ihn mit der Wurzel zu pflücken, kannst du ihn sogar mehrmals ernten. Die Blätter wachsen nach. Du möchtest dir jedoch direkt einen großen Teller frischen Feldsalat mit Dressing machen? Dann nimm ein sauberes, scharfes Messer und schneide die Büschel direkt über der Wurzel ab. So bleiben die Blätter eines Triebes zusammen und du verhinderst, dass die Büschel auseinander fallen.

Welche Nährstoffe hat Feldsalat

„Salat ist gesund“, hörst du Muttis Worte in den Ohren? Damit hat sie nicht unrecht. Denn Feldsalat enthält Vitamin A und C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium und, im Gegensatz zu anderen Salaten, besonders viel Eisen. Wenn du dich jetzt fragst wie gesund Feldsalat ist, so lautet die Antwort definitiv: sehr gesund. Zudem ist er kalorienarm, weshalb er sich für Diäten besonders gut eignet. Und eine Salatration am Tag, deckt fast den gesamten Vitalstoffbedarf ab, den dein Körper benötigt. Also, worauf wartest du noch? Tu deinem Körper etwas Gutes und bereitet einen Feldsalat zu. Mit seinem feinen, nussigen Geschmack ist er nämlich mit diversen Zutaten kombinierbar. Und da er den Baldrianpflanzen entstammt, besitze er ätherische Öle,  die entspannend auf den Körper wirken.

Nährwerte von Feldsalat pro 100 Gramm
Kalorien 14
Eiweiß 1,8 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 0,8 g
Ballaststoffe  1,8 g

So bereitest du Feldsalat richtig zu

Heute soll es einen knackig-frischen Feldsalat als Vorspeise geben? Aber wie viel sollst du zubereiten, damit alle Gäste satt werden? Pro Person kannst du 150 – 200 Gramm einplanen. Dazu kommen dann noch weitere Zutaten wie Nüsse, Gurke, Apfel oder Speck – je nachdem, wie du deinen Feldsalat am liebsten magst. Du fragst dich, ob du vom Feldsalat alles essen kannst? Von der Wurzel, über den Stängel bis zu den Blättern, ist alles essbar. Wichtig ist nur, dass du ihn gut wäschst, damit beim Verzehr keine Sandkörner mehr dazwischen sind.

Zubereitungsschritte

1
Spüle mit kaltem Wasser volllaufen lassen und Feldsalat darin gründlich waschen.
Feldsalat wird gewaschen
2
Feldsalat von welken Blättern befreien und bei Bedarf erneut unter fließendem Wasser abspülen.
Feldsalat wird von welken Blättern befreit
3
Mit einem scharfen Messer die Wurzel des Feldsalats abschneiden. Achte darauf, dass du die Wurzel nicht zu weit oben am Büschel abtrennst, weil die Rosette sonst in einzelne Blätter zerfällt. Hast du den Feldsalat ordentlich geputzt, so kannst du ihn weiterverarbeiten und mit Speck oder gerösteten Kartoffel als steirischen Vorgerlsalat servieren.
Feldsalat wird von der Wur
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Feldsalat zubereiten - Feldsalat liegt gewaschen in einem Sieb

Hast du den Feldsalat gewaschen und verlesen, kannst du ihn direkt anrichten. Wie wäre es zum Beispiel ganz simpel mit einer Portion knusprigem Speck?

So lagerst du Feldsalat richtig

Die feinen Blätter des Feldsalats fangen schnell an matschig oder welk zu werden. Am besten verarbeitest du ihn also sofort. Besonders Kondenswasser in der Verpackung und Feuchtigkeit im Allgemeinen schaden ihm. Du möchtest Feldsalat trotzdem ein paar Tage lagern? Dann ist es wichtig, dass du ihn gut wäschst und danach in einer Salatschleuder so richtig trocken schleuderst. Packe ihn dann in eine Box oder einen Behälter und verschließe ihn luftdicht mit einem Deckel oder Frischhaltefolie. Im Kühlschrank kannst du deinen Feldsalat dann für ca. zwei bis drei Tage lagern.

Feldsalat-Rezepte – was passt dazu?

Mit seinem nussigen Aroma kannst du Feldsalat besonders gut mit Walnüssen, Zitrusfrüchten, aber auch Milchprodukten wie Feta oder Camembert zubereiten. Ob warm oder kalt – Feldsalat ist immer ein Genuss und kann nach Belieben variiert werden. Um ihn besonders knackig zu servieren, kannst du ihn in Eiswasser waschen oder nochmal kurz im Kühlschrank runterkühlen. Das Dressing verteilst du am besten erst kurz vor dem Essen über dem Salat, damit er nicht matschig wird.

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