Frisch auf den Tisch

Die Vorteile von selbst angebautem Obst und Gemüse

Lassen Sie staubige Konserven im Schrank und versuchen Sie sich selbst am Anbau von Kartoffel, Radieschen und Zucchini. Und keine Sorge, Gemüse anbauen ist kein Ding der Unmöglichkeit. Mit unseren Tipps und Tricks wird auch jeder Laie zum passionierten Hobbygärtner.

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Im eigenen Garten angebautes Obst und Gemüse überrascht uns immer wieder mit geradezu explosiven Geschmackserlebnissen. Unser Gaumen hat sich an Standardgerichte aus Konserve und Tiefkühlfach bereits so sehr gewöhnt, dass uns die verschiedenen Aromen von frischem Gemüse fast fremdartig vorkommen. Eine Tomate muss gar nicht nach Wasser schmecken, sie kann tatsächlich auch saftig-intensive Aromen entfalten. Doch viele fürchten sich vor dem Aufwand und trauen sich das Hobbygärtnern nicht zu. Wer sich daran doch mal versuchen möchte, um die Gemüsepfanne und den Obstkuchen mit selbst angebauten Zutaten zu verfeinern, der kann sich mit Pflanzensorten vorsichtig herantasten, die auch für Anfänger geeignet sind. Der Anbau von Kartoffeln, Tomaten oder Zucchini gelingt auch dem Laien und es muss auch nicht gleich ein riesiges Gewächshaus angeschafft werden. Ein kleines Eck im Garten oder nur einige große Kübel auf dem Balkon genügen schon, um den Selbstversuch zu starten. Mit unseren Tipps und Tricks werden Sie ganz schnell selbst zum Gemüsegärtner!

 

GRUNDLAGE FÜR GUTES GEMÜSE: DER BODEN

Die Gartensaison beginnt schon ab Mitte März. Zu dieser Zeit kann man bereits mit den Vorbereitungen für den späteren Anbau beginnen. Ob im Beet oder im Kübel, der ideale Boden sollte von krümeliger, lockerer Struktur sein, damit er leicht zu bearbeiten ist. Oft fehlen die nötigen organischen Substanzen, damit Gemüse und Obst optimal gedeihen können. Kompost, Laub oder gehäckselte Zweige können diesem Problem Abhilfe schaffen. Dadurch bleibt der Boden schön feucht und muss auch seltener gegossen werden. Außerdem können Sie einzeln verteilt zwischen Ihre Gemüsesaat Lavendel oder Kapuzinerkresse pflanzen. So erhalten Sie ein natürliches Mittel gegen Schädlinge wie Blattläuse, Ameisen oder Schnecken. Die Basis ist nun also abgehakt. Aber wie geht es jetzt weiter? Die Frage lautet immerhin, wann kann welches Gemüse überhaupt angepflanzt werden?

 

TAKE IT EASY!

Wir wollen es ja nicht gleich überstürzen. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen und deswegen können wir getrost mit den einfacheren Varianten beginnen. Und wer berufstätig ist, dem mangelt es ohnedies oft einfach an Zeit, um sich jeden Tag ausgiebig seinem Gemüse zu widmen. Tasten Sie sich doch mit der guten alten Kartoffel ans Gärtnern heran. Die runde Knolle ist eigentlich recht anspruchslos. Einmal gelegt, muss sie nur noch regelmäßig gewässert werden. Radieschen, Spinat, Salat oder Kohlrabi sind nicht besonders frostempfindlich und können auch schon Mitte April ausgesät werden. Und wer sein Saatergebnis gar nicht erwarten kann, der kann Pflücksalat oder Pak Choi nach nur 6 Wochen ernten, Radieschen brauchen sogar nur 3 Wochen. Die Zucchini ist auch so ein anspruchsloses Pflänzchen und was noch viel besser ist: Eine einzige Pflanze bringt eine sehr ertragreiche Ernte hervor. Für gartenlose Gemüsegärtner ist die Tomate eine gute Alternative. Auf überdachten Balkonen reift sie sogar noch besser heran als im Beet, da sie dort auch vor Regen geschützt ist.

Den pikanten Gaumen haben wir also versorgt. Nun brauchen wir noch etwas Süßes zum Nachtisch. Beerensträucher sind ein Geheimtipp für ungeübte Hobbygärtner. Bei Himbeeren muss allerdings zwischen zwei Sorten unterschieden werden, der sommertragenden und der herbsttragenden. Letztere ist die pflegeleichtere Variante. Sie trägt ihre Früchte ab August, aber dafür sogar bis zum ersten Frost. Ohne komplizierten Schnitt wird sie nach der Ernte einfach komplett heruntergeschnitten. Heidelbeersträucher benötigen gar keinen Schnitt. Sie gedeihen am besten in einem Hochbeet mit Rhododendronerde. Eine weitere Möglichkeit sind niedrigstämmige Johannisbeersträucher.

 

AUF DIE RICHTIGE PFLEGE KOMMT’S AN

Gemüse verträgt Dünger nur in Maßen, denn eine Überdüngung kann tatsächlich zu einer Mangelversorgung an Mineralstoffen führen, da Ballastsalze verhindern, dass die Wurzelenden genug Wasser aufnehmen können. Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, sollte seine Pflanzen in den frühen Vormittagsstunden gießen, da sie so die Mittagshitze überstehen können. Wenn Sie abends gießen, sollten die Pflanzen nicht überwässert werden. Lieber alle paar Tage reichlich gießen, anstatt jeden Tag oberflächlich. So werden auch weniger Schädlinge angelockt. Netze oder Folie sind ebenso ein effektives Mittel, um lästige Schädlinge fernzuhalten. Salat und Tomaten reifen abgedeckt außerdem noch schneller.

Die richtige Pflege beginnt schon beim Aussuchen. Kaufen Sie wenn möglich Saatgut, das resistent gegen Pilzkrankheiten und Schädlinge ist. Manch raffinierter Salatsorte kann sogar die Salatblattlaus nichts anhaben. Dazu gehören einige Kopfsalate oder auch Eissalate.

 

 

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