Unsere Geheimtipps für leckere Nudeln

Nudeln machen ist auch Kochen – und zwar auf höchstem Niveau. Damit Pasta und Soße zum perfekten Paar werden, bedarf es nämlich mehr als Dosentomaten und ein paar Kräutern. Die perfekte Pasta erfordert Übung und das gewisse Know-How. Wir haben die hilfreichsten Tipps und Tricks für dich zusammengestellt.

Mit der nachfolgenden Bestätigung stimme ich zu, dass mit mir über den ausgewählten Messenger kommuniziert wird und dafür meine Daten verarbeitet werden.

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung

Die Grundlage für jedes Pasta-Gericht ist die Nudel. Dabei ist Pasta nicht gleich Pasta. Und nicht jede Sauce passt zu jeder Pasta-Sorte. Das muss man akzeptieren und verinnerlichen, auch wenn man Farfalle eigentlich am allerliebsten hat. Außerdem tut man gut daran, auch mal ein paar Cent mehr für die Nudeln auszugeben, wenn man sie nicht sowieso am liebsten selber macht.

Hochwertige Pasta behält den richtigen Biss und wird nicht matschig. Auch die Art und Weise der Herstellung ist hier entscheidend. Beim traditionellen Bronzeverfahren wird der Nudelteig durch Bronzeplatten gepresst. Die Bronze sorgt dafür, dass die Oberfläche der Pasta angeraut wird und deshalb später die Sauce besser aufnimmt.

Generell gilt bei der Kombination von Pasta und Sauce das „Mehr ist mehr“-Prinzip: Je reichhaltiger die Sauce ist, desto mehr Oberfläche muss auch die gewählte Pasta haben, um ein perfektes Gleichgewicht bei Konsistenz und Geschmack zu erreichen. Gedrehte Pasta beispielsweise eignet sich hervorragend für jegliche Art von „ragù“, wie Bolognese oder ähnliche Saucen mit kleinstückigen Zutaten (egal ob Gemüse oder Fisch). Pasta rigata, also „durchfurchte“ Nudelversionen wie der Klassiker Penne rigate, macht sich besonders gut bei sämigen Saucen (zum Beispiel mit frischen Tomaten). Die Sauce bleibt in den Rillen der Pasta hängen und bildet einen cremigen Mantel.

Salzig wie das Meer

Hat man sich für eine Pasta-Sorte entschieden, kann man das Wasser aufsetzen. Auch hier gilt das „Mehr ist mehr“-Prinzip: Für 100 g Pasta sollte man 1 Liter Wasser einplanen. Töpfe mit großem Volumen sind dementsprechend ein absolutes Muss. Sobald das Wasser kocht und sprudelt (bitte nicht vorher!), kommt der heimliche Protagonist zum Einsatz: das Salz. Was dem einen das Salz in der Suppe, ist dem anderen das Salz im Nudelwasser. Und davon kann man (fast) nicht genug verwenden. Der Salzgehalt des Wassers sollte dem von Meerwasser so nah wie möglich kommen.

Denn das Nudelwasser fungiert auch als Geheimzutat für die Sauce. Während des Reduzierens der Sauce empfiehlt es sich, zwischendurch kleinere Mengen Wasser hinzuzufügen. Das Nudelwasser eignet sich hier hervorragend – und zwar gleich aus zwei Gründen. Es hat nicht nur den richtigen Salzgehalt, sondern ist gleichzeitig auch mit Stärke versetzt, die von der Pasta während des Kochens abgegeben wird. Die Stärke dient als Bindemittel und gibt der Sauce die nötige Struktur.

Die Mischung macht’s

Bleiben wir bei der Sauce. Die Grundlage für jede gute Pasta-Sauce ist ihr soffritto, also angedünstetes Gemüse wie Zwiebeln, Knoblauch, Staudensellerie und Karotten, das mit Brühe, Wasser oder Wein abgelöscht wird. Der soffritto wird auf kleiner Flamme zubereitet, damit sich die einzelnen Zutaten so gut wie möglich entfalten können und dabei nichts anbrennt. Pasta-Saucen lassen sich am besten in ausladenden Schwenkpfannen mit hohem Rand zubereiten. Nach dem Dünsten werden nach und nach alle weiteren Zutaten hinzugefügt.

Dabei lohnt sich ein bisschen Geduld – jede gute Sauce baut auf perfektem Timing auf. Hält man die richtige Reihenfolge ein und wartet den passenden Zeitpunkt ab, können die einzelnen Aromen ihr volles Potential entfalten und gehen eine ausbalancierte Vermählung ein. Tomatensaucen finden ihre Balance oft durch eine kleine Prise Zucker: Hierdurch wird der natürlichen Säure der Tomaten entgegengewirkt.

Die Nudeln werden parallel zur Zubereitung der Sauce gekocht. Für ein perfektes Endergebnis sollten sie kurz bevor sie bissfest sind, abgeschüttet und in die Schwenkpfanne zur Sauce gegeben werden. Pasta und Sauce gehen in diesen finalen Minuten eine fast symbiotische Beziehung ein: Die Nudeln garen in der Saucenflüssigkeit weiter, nehmen diese bereits auf und geben gleichzeitig noch etwas Stärke ab, sodass die Struktur der Sauce weiter ausgebaut wird.

Alles Käse

Viele Pastagerichte wachsen über sich hinaus, wenn sie mit geriebenem Käse beschenkt werden. Dabei lohnt es sich, jenseits der Klassiker Grana Padano und Parmigiano Reggiano zu denken. Pecorino stagionato (gereifter Schafsmilchkäse) zum Beispiel wird dich mit seiner pikanten Würze überzeugen. Schafkäse werden traditionell in vielen Regionen Italiens hergestellt, besonders berühmt sind die Vertreter aus Sardinien, der Toskana und dem Latium (Pecorino Romano). Aber auch der Norden des Landes hat verschiedene Hartkäse zu bieten, die eine schmackhafte Abwechslung zum Grana und zum Parmigiano geben, wie zum Beispiel den Nostrano stravecchio aus dem Trentin oder den Montasio Vecchio aus dem Nordosten (Friaul und Venetien).

Egal für welchen Käse du dich entscheidest, reibe ihn immer frisch und kaufe ihn nicht abgepackt aus dem Kühlregal – du wirst den Unterschied garantiert schmecken. Übrigens: Um deiner Sauce das perfekte Finish in Geschmack und Konsistenz zu geben, reibe kurz vor Kochschluss schon etwas Käse hinein.

Unser Tipp

Viel Platz für noch mehr Pasta

Im Pasta- und Multitopf von Elo gelingt leckere Pasta im Handumdrehen. Dank seines Fassungsvermögens von ca. 5 Litern und des praktischen Spaghetti-Einsatzes haben auch lange Pastasorten wie Spaghetti oder Linguine genug Platz zum Garen ohne zu verkleben. Ein Pluspunkt: Der Topf aus rostfreiem Edelstahl ist für alle Herdarten, inklusive Induktion, geeignet.

Jetzt ansehen
15 Rezepte aus aller Welt
Kostenloses Rezeptheft:
15 Rezepte aus aller Welt
Lade dir das Rezeptheft herunter und erhalte regelmäßig neue Rezepte und Angebote.
Du erhältst nun eine E-Mail zur Bestätigung
und anschließend den Download-Link.
Überprüfe bitte deine E-Mail Adresse!
Nach oben

Jetzt in deinem Konto anmelden

  • Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein

  • Bitte gib dein Passwort an


  • Passwort vergessen?

Bist du neu bei Springlane?

Hier registrieren, um folgende Vorteile zu genießen:

  • Einfacher Bestellvorgang
  • Lieblingsartikel merken
  • Bestellungen im Überblick
  • Artikel bewerten
  • Keine Angebote verpassen

Registriere dich jetzt bei Springlane

  • Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein

  • Bitte gib dein Passwort an Das angegebene Passwort ist zu kurz (min. 6 Zeichen) Passwörter stimmen nicht überein!

  • Bitte wiederhole dein Passwort Das angegebene Passwort ist zu kurz (min. 6 Zeichen) Passwörter stimmen nicht überein!

Leider sind nicht alle Eingaben vollständig bzw. korrekt. Bitte korrigiere die markierten Felder und klicke hier erneut.

Ich habe bereits ein Springlane-Konto

Hier anmelden
Nach oben