Küchenmaschinen: So findest du die richtige

7 Fragen, die du dir vor dem Kauf stellen solltest

Die Ankarsrum Küchenmaschine im EinsatzFoto: Ankarsrum

Küchenmaschinen sind echte Multitalente, doch die richtige zu finden, ist gar nicht so leicht. Hier haben wir 7 Fragen zusammengestellt, die du dir vor dem Kauf stellen solltest und jede Menge Tipps, die dir helfen, die Küchenmaschine zu finden, die zu dir passt.

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Häufige Fragen

Lohnt sich der Kauf einer Küchenmaschine für mich?

Keine Frage, eine Küchenmaschine ist eine Investition – fest steht aber auch, dass mit einer Küchenmaschine viele Arbeiten in der Küche einfach leichter von der Hand gehen. Mixen, rühren, kneten, Gemüse zerkleinern, entsaften oder Nudeln machen – die Einsatzmöglichkeiten für eine Küchenmaschine sind vielfältig.

Überleg dir vor dem Kauf, wie häufig du die Maschine voraussichtlich nutzen wirst. Wenn du mehr als einmal wöchentlich mit ihr arbeitest, lohnt sich der Kauf. Auch wenn du viel backst und häufig das Gefühl hast, dass du mit deinem Handmixer an die Grenzen stößt, solltest du eine Küchenmaschine in Erwägung ziehen.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir künftig Geräte wie eine Nudelmaschine, einen Standmixer oder einen Fleischwolf zuzulegen, kann eine vielseitige Küchenmaschine mit entsprechenden Aufsätzen eine günstigere und platzsparende Alternative sein, als wenn du dir für jede Aufgabe ein einzelnes Gerät anschaffst.

Welche Art von Küchenmaschine soll ich kaufen?

Kult-Küchenmaschine des schwedischen Herstellers Ankarsrum

Kult-Küchenmaschine des schwedischen Herstellers Ankarsrum

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Typen von Küchenmaschinen: Klassische Küchenmaschinen haben einen Schwenkarm, der über der Rührschüssel angebracht ist. Er kann mit verschiedenen Aufsätzen bestückt werden und rührt die Zutaten von oben durch. Am Schwenkarm befinden sich oft noch Anschlüsse für Sonderzubehör, mit dem sich der Funktionsumfang erweitern lässt.

Daneben gibt es kompakte Küchenmaschinen, die optisch an einen Standmixer erinnern. Bei diesen Maschinen ist unten im Rührbehälter eine Messerscheibe angebracht. Alternativ kann das Schneidewerkzeug durch einen Knethaken oder Schneebesen ersetzt werden.

Welche Maschine besser für dich geeignet ist, hängt davon ab, wofür du sie hauptsächlich nutzen möchtest. Für Brot-, Kuchen- und Keksteige, zum Sahneschlagen oder für die Zubereitung von cremigen Desserts und Glasuren, ist eine klassische Küchenmaschine mit Schwenkarm die bessere Wahl.

Die kompakten Geräte hingegen können ihre Stärken eher beim Raspeln, Pürieren, Hacken und Zerkleinern ausspielen und sind damit ideal für Schnibbelarbeiten sowie die Zubereitung von Pesto, Salsa oder Suppen geeignet.

Grundsätzlich lassen sich beide Gerätetypen sowohl zum Rühren, als auch zum Zerkleinern nutzen (entsprechendes Zubehör vorausgesetzt) – die Maschinen mit Schwenkarm sind aber eher die Spezialisten für alle Aufgaben rund ums Backen, die Kompakt-Küchenmaschinen die Profis für Schneidearbeiten.

Eine günstige Küchenmaschine ist die Küchenmaschine Frida (ca. 250 Euro), die sich nicht nur für Gelegenheitsbäcker anbietet. Die Multifunktions-Küchenmaschine von Krups (ca. 690 Euro) ist ein guter Allrounder: Mit ihrem 1500-Watt-Motor kann sie kochen, kneten und rühren. Eine besonders vielseitige Kompakt-Küchenmaschine ist der KitchenAid Food Processor (299 Euro), der über einen Schneebesen und mehrere Schneidscheiben verfügt.

Wie viel Geld sollte ich für meine Küchenmaschine ausgeben?

Das hängt maßgeblich von den Ansprüchen ab, die du an deine Küchenmaschine hast. Bist du auf der Suche nach einem Gerät, dass dir über Jahre treue Dienste leistet, solltest du etwas mehr investieren, als wenn du nur einen Küchenhelfer benötigst, der dir hier und da ein wenig die Arbeit erleichtert.

Die Preisspanne bei Küchenmaschinen ist groß und reicht von Einsteigermodellen ab 100 Euro bis hin zu Geräten jenseits der 1.000-Euro-Marke. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, solltest du wissen, was den Preis beeinflusst. Dies sind im Wesentlichen vier Faktoren:

  • Leistung
  • Füllmenge
  • Ausstattung (Vielseitigkeit)
  • Verarbeitungsqualität

Günstige Modelle gibt es bereits ab 100 Euro, jedoch solltest du bedenken, dass hochwertigere Modelle aus robusten Materialien eine deutlich höhere Lebensdauer haben. Das Gewicht einer Küchenmaschine deutet darauf hin, wie solide sie verarbeitet ist. Kräftige Motoren erfordern ein schweres Gehäuse (oft aus Metall) – die Maschine würde sonst im Betrieb durch die Vibration auf der Arbeitsplatte hin- und herwandern.

Ein Vorteil von Küchenmaschinen namhafter Hersteller wie Bosch oder Kenwood ist, dass sie sich vielfältig erweitern lassen und mit diversen Aufsätzen zum Beispiel auch zum Zerkleinern von Obst und Gemüse, als Fleischwolf, Entsafter, Mixer, Nudel- oder Eismaschine nutzbar sind. Zubehörteile sind auch lange nach dem Kauf noch erhältlich. Bei günstigen Geräten musst du dich meist mit der Grundausstattung – bestehend aus Knethaken, Rührhaken und Schneebesen – zufrieden geben.

Was soll meine Küchenmaschine können?

Crackerteig walzen mit dem Kitchen Aid Pastavorsatz

Crackerteig walzen mit dem Kitchen Aid Pastavorsatz

Überleg dir vor dem Kauf, für welche Aufgaben du die Küchenmaschine einsetzen möchtest. Benötigst du sie nur zum Backen oder wünschst du dir ein Allroundtalent, das vielseitig einsetzbar ist?

Zur Grundausstattung gehören bei nahezu allen Modellen mit Schwenkarm ein Schneebesen zum Verquirlen von Eiern oder Sahne, ein Rührhaken für Cremes oder flüssige Rührteige und ein Knethaken für schwere Teige.

Fürs Backen bist du damit bereits gut gerüstet. Darüber hinaus lassen sich diese Maschinen mithilfe von Aufsätzen erweitern. Beliebt ist folgendes Zubehör:

  • Gemüseschneider
  • Nudelvorsatz
  • Fleischwolf
  • Zitruspresse
  • Getreidemühle
  • Mixer
  • Entsafter
  • Eisbereiter

Je nach Modell bieten Küchenmaschinen neben den Grundfunktionen unterschiedliche Zusatzfunktionen, die zwar nicht unbedingt erforderlich, aber durchaus komfortabel sind.

Bei der Kaufentscheidung können sie das Zünglein an der Waage sein, wenn du zwischen mehreren Modellen schwankst. Solche Zusatzfunktionen sind z.B.:

  • Elektronische Drehzahlregulierung: passt die Geschwindigkeit des Rührarms automatisch an
  • Spritzschutzdeckel mit Nachschüttöffnung: hält die Arbeitsfläche sauber und erleichtert das Hinzufügen von Zutaten während des Rührvorgangs
  • Überlastungsschutz: verhindert, dass der Motor überhitzt, wenn er mit einem Teig überfordert ist
  • Momentschaltung/Puls-Funktion: ermöglicht kurzes An- und Abschalten der Maschine auf Knopfdruck und erleichtert damit die Verarbeitung empfindlicher Zutaten, z.B. das vorsichtige Unterheben von Eischnee unter einen Teig
  • Timer: ermöglicht es, die Maschine so einzustellen, dass sie sich nach einer bestimmten Zeit automatisch abstellt
  • Automatische Parkstellung: der Rührarm nimmt beim Abschalten der Maschine eine Parkposition ein, sodass die Schüssel mühelos entnommen werden kann
  • Integrierte Waage

Geh die Listen durch und notier dir die Funktionen, die dir wichtig sind. Prüfe dann, welche Küchenmaschinen alle gewünschten Funktionen bieten. Danach kannst du im Ausschlussverfahren den Kreis der Geräte, die für dich in Frage kommen, schon deutlich eingrenzen.

Wie viel Watt sollte meine Küchenmaschine haben?

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Küchenmaschine bei der Zubereitung eines Fruchtmus‘Foto: Ankarsrum

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Wattzahl allein keine Auskunft darüber gibt, wie gut eine Küchenmaschine in der Praxis wirklich ist.

Die Wattzahl gibt an, wie viel Energie eine Maschine verbraucht, nicht etwa wie viel davon auf das Rühr- oder Schneidewerkzeug übertragen wird. Dennoch bietet die Leistungsangabe in Watt eine gewisse Orientierung – stärkere Motoren verbrauchen in der Regel natürlich auch mehr Strom.

Wie viel Leistung jedoch letztlich im Rührarm ankommt, hängt auch von der Antriebsart und dem Getriebe ab. Deshalb sollte die Leistung in Watt nie die einzige Entscheidungsgrundlage beim Kauf einer Küchenmaschine sein.

Als Faustregel gilt: Eischnee, Sahne und Rührteige schaffen auch Modelle mit geringerer Leistung von 300-500 Watt problemlos. Auch hin und wieder mal einen Brotteig zu kneten, stellt sie vor keine größeren Herausforderungen. Möchtest du hingegen häufig schwere Teige (z.B. für Vollkornbrot oder Pizza) oder große Mengen mit deiner Küchenmaschine verarbeiten, ist mehr Power empfehlenswert. Gerade wenn du am Wochenende gerne mal einen Back-Marathon einlegen oder regelmäßig frisches Brot zubereiten, solltest du dich für eine Maschine mit starkem Motor entscheiden.

Aussagekräftiger als die Leistung in Watt ist die Herstellerangabe für die maximale Füllmenge für Mehl bzw. Teig. Daran lässt sich leichter ablesen, ob eine Küchenmaschine für deine Zwecke geeignet ist.

Produkt-Tipps:

Auf der Suche nach einer besonders leistungsstarken Küchenmaschine, die auch große Mengen Teig nicht in die Knie zwingen? Dann solltest du dir die WMF Küchenmaschine Profi Plus mit 1000 Watt bzw. 1,4 PS und 5 Liter Fassungsvermögen (ca. 795 Euro) ansehen. Der 500 Watt starke Motor der KitchenAid Küchenmaschine Artisan überzeugt mit einer Spitzenausgangsleistung von 1,3 PS, sodass Rühr- und Knetvorgang besonders reibungslos ablaufen. Die schwedische Ankarsrum Original bietet 800 Watt und eine Rührschüssel mit 7 Litern Fassungsvermögen.

Was ist bei Rührschüssel und Rührwerk zu beachten?

Neben der Wattzahl ist die Größe der Rührschüssel ein guter Indikator dafür, wie leistungsstark eine Küchenmaschine wirklich ist. Hat ein Modell eine große Rührschüssel, kannst du davon ausgehen, dass der Motor auch ordentlich Leistung für entsprechend große Teigmengen mitbringt – egal, ob nun 600 oder 800 Watt auf der Verpackung stehen.

Eine Rührschüssel mit 4 Litern Fassungsvermögen ist für einen 4-Personen-Haushalt in den meisten Fällen ausreichend. Wenn du häufig für Gäste oder eine größere Familie kochst und backst oder große Teigmengen in einem Durchgang kneten möchtest, ist eine größere Rührschüssel mit 5 Litern oder mehr empfehlenswert.

Bedenke, dass größere Rührschüsseln meist jedoch auch bedeuten, dass kleine Mengen darin nicht optimal verarbeitet werden können. Zwei Eiweiß in einer 6-Liter-Schüssel zu verquirlen, macht wenig Sinn. Wenn du dich für eine Küchenmaschine mit großer Rührschüssel entscheidest, lohnt es sich, zusätzlich einen Handmixer für kleinere Aufgaben bereitzuhalten. Auf jeden Fall sollte die Rührschüssel deiner Küchenmaschine aus Edelstahl sein. Das Material ist besonders robust und leicht zu reinigen.

Hochwertige Küchenmaschinen mit Schwenkarm haben ein Planetenrührwerk. Bei dieser Art von Rührwerk bewegt sich das Rührwerkzeug zum einen kreisförmig um die Mittelachse der Schüssel, zum anderen rotiert es dabei um die eigene Achse. Was so kompliziert klingt, ist nichts anderes als die Nachahmung der Handbewegung, die man beim Rühren eines Teiges durchführt. Bei Bosch Küchenmaschinen sind die Rührwerkzeuge darüber hinaus nicht senkrecht über der Rührschüssel, sondern leicht schräg zu ihr angeordnet (Bosch nennt diese Technologie „Multi Motion Drive“), was dazu führt, dass sie die Ränder der Schüssel besser erreichen und sich dort nicht so leicht Teig ansammeln kann.

Habe ich genug Platz in meiner Küche?

Eine solide Küchenmaschine ist groß und schwer. Ein fester Platz auf der Arbeitsfläche ist daher unbedingt zu empfehlen. Wenn du das Gerät vor jedem Gebrauch erst aus dem Küchenschrank oder dem Abstellraum holst und aufbauen musst, ist das ziemlich unpraktisch. Schließlich soll dir deine die Küchenmaschine ja nicht mehr Arbeit bereiten, als sie dir abnimmt.

Eine Fläche von 40 x 40 cm ist für die meisten Geräte ausreichend. Ist der Platz auf der Arbeitsplatte knapp, verfrachtest du kleine Geräte wie Toaster oder Wasserkocher in den Schrank. Diese sind leichter zu verstauen und bei Bedarf schnell hervorgeholt.

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