Mit Stephan Hentschel durch Berlin (Teil 4 von 4): Auf einen Drink in die Drayton Bar

Beschreibung

Wer die Drayton Bar betritt, taucht ein in eine andere Welt. Das Licht ist schummrig, das Interieur vom Stil der Goldenen Zwanziger inspiriert. Pechschwarze Chesterfield-Sofas laden zum Verweilen ein. Art-Decó-Leuchten in Form von Pfauen und Ananas setzen glamouröse Akzente.

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Die Bar liegt ein halbes Stockwerk unter dem Cookies Cream und gleich neben der Tanzfläche des Cookies. Ausnahmsweise nimmt Stephan heute mal selbst am Tresen Platz – vor einer Armada selbst gemachter Cocktail-Bitters. Sonst schickt er vor allem die Gäste seines Restaurants die paar Stufen zur Bar hinunter:

„WENN SIE BEI MIR IM RESTAURANT FERTIG SIND, GENEHMIGEN SICH VIELE HIER NOCH EINEN DRINK.“

Auch an den Cocktails, die hier entstehen, ist er nicht ganz unbeteiligt. In der Drayton-Bar wird im Cuisine-Style gemixt. Techniken und Zutaten, die man für gewöhnlich nur aus der Küche kennt, werden an die Bar gebracht. Es wird viel mit frischen Kräutern gearbeitet, die Stephan und seine Kollegen im eigenen Dachgarten anpflanzen. Außerdem steuert er Fruchtschäume, Infusionen und Gewürze bei – ebenfalls wichtige Komponenten der vielschichtigen Cocktail-Kompositionen, die hier entstehen.

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Die Karte ist mit rund einem Dutzend Cocktails überschaubar. Die Spirituosenauswahl spricht für sich: Im Regal hinter der Theke glänzen exquisite Gins und Rumsorten, die selbst den Kenner verzücken. Das Angebot richtet sich vor allem an Connaisseure und anspruchsvolle Trinker. Ein Klassiker der Karte ist der „London Fog“. Basis-Spirituose dieser Kreation ist ein mit Earl Grey Tee aromatisierter Gin. Ebenfalls mit im Glas: Orangenblütenwasser und ein aufgeschlagenes Eiweiß, das den Drink mit seiner schaumigen Textur bereichert.

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Der Neuzugang im Flaschenregal ist ein Fairtrade-Rum von der Insel Mauritius, der sich durch seine Gewürz- und Kirschnoten auszeichnet. Kombiniert mit Chambord-Likör, frischen Beeren und Bourbon-Vanille-Eis, wird er zum „STARR Royal“.

Ideal, um den Abend nach dem Restaurantbesuch stilvoll ausklingen zu lassen – oder als Auftakt zu einem rauschenden Fest. Wenn auch der Club geöffnet ist, wird gegen 1 Uhr der Vorhang zwischen Barbereich und Tanzfläche beiseite geschoben. Dann wird gefeiert.

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Stephan selbst ist zu dem Zeitpunkt meist schon auf dem Heimweg. „Unsere Küche ist fünf Tage die Woche bis Mitternacht geöffnet“, sagt er. „Da bist du auch einfach mal froh, wenn du um zwölf zum Hintereingang rausgehst.“

Drayton Bar

Behrenstraße 55, 10117 Berlin
Dienstag bis Samstag ab 18 Uhr
www.draytonberlin.com

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