Klassischer Apfelkuchen

Klassischer Apfelkuchen
Vorbereiten
25 Min.
Zubereiten
45 Min.
Niveau
Leicht

Beschreibung

Wenn meine Oma damals einen Apfelkuchen gemacht hat, dann musste es der Klassische mit den versunkenen Äpfeln sein. Schließlich ist es ein simpler Rührkuchen, der vom süß-sauren Geschmack der wunderbaren Äpfel lebt. Ein wildes Topping aus Schokolade, Nüssen oder Streuseln? Das hat das klassische Apfelküchlein von Oma einfach nicht nötig. Auch wenn die Großmutter das jetzt nicht lesen möchte, muss ich allerdings gestehen, dass ich mich auch schon an dem einen oder anderen gedeckten Apfelkuchen mit Rosinen probiert habe. Okay ja … eine vegane Apfel-Tarte wurde auch schon auf meiner Kuchentafel serviert. Aber Omas Apfelkuchen ist immer noch der Beste – da lasse ich nicht mit mir diskutieren!

Hast du dich schon mal an dieses sensationelle Kuchenmeisterwerk getraut? Wenn nicht, habe ich noch ein paar Tipps für dich, damit du vor dem Backen auf alles vorbereitet bist. Schließlich stellt man sich ja die eine oder andere Frage hinsichtlich der Wahl der richtigen Apfelsorte und der Zubereitung des Teiges. Die Antworten hat die Großmutter in ihrem Rezept gar nicht erst notiert, weil sie einfach auswendig weiß, wie sie einen perfekten versunkenen Apfelkuchen zaubert. Gut, dass ich immer genau zugesehen und mir fleißig Notizen gemacht habe – danke Oma!

Welche Apfelsorte eignet sich am besten?

Egal, ob Jonagold, Elstar, Boskoop oder Cox-Orange – das Wunderbare an Apfelsorten ist: Ihre natürliche Süße rundet jedes Gebäck ab. Wenn du dich dafür entscheidest, einen versunkenen Apfelkuchen zu backen, nimmst du am besten süß-säuerliche, fruchtige Äpfel. Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen Tafel- und Kochäpfeln. Noch nie gehört? Aber geschmeckt hast du es garantiert schon! Denn Kochäpfel wie beispielsweise Boskoop und Jonagold entfalten ihr volles Aroma erst, wenn sie erhitzt werden. Denk mal an das leckere Apfelmus, das du in der Kindheit andauernd gegessen hast – auch das wird aus Kochäpfeln zubereitet und ist daher besonders fruchtig-süß. In den Tafelapfel hast du bestimmt auch schon gebissen, denn der liefert zwar Vitamine, ist jedoch etwas säuerlich im Geschmack. Hierzu zählen unter anderem Apfelsorten wie Golden Delicious und Elstar.

Rührteig, Mürbeteig oder Hefeteig – welcher Teig ist der Richtige?

Bist du Backanfänger? Dann ist die Antwort auf deine Frage nach dem richtigen Teig ganz leicht: Wenn du einen unkomplizierten Kuchen zubereiten möchtest, entscheide dich am besten für einen Rührteig. Die cremige Variante erfordert kein allzu großes Teig-Know-how und ist gelingsicher. Das kann ich dir versprechen! Etwas Mehl, ein wenig Backpulver, bisschen Butter, Zucker und ein paar Eier später – et voilá: Der Rührteig ist fertig und bereit, mit fruchtigen Apfelspalten belegt zu werden!

Wenn du einen gedeckten Apfelkuchen oder einen klassischen Hefeteig-Apfelkuchen vom Blech backen willst, solltest du dich genauer über die Zubereitung informieren. Auch wenn sowohl Mürbe– als auch Hefeteig für viele Hobby-Kuchenbäcker keine Herausforderung darstellen, kann es an dem einen oder anderen Zubereitungsschritt scheitern.

Tipp: Lies dir die Rezepte genau durch und halte dich an die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Beim Rührteig solltest du nach der Backzeit immer eine Stäbchenprobe machen, damit du sicher sein kannst, dass dein Apfelküchlein durchgebacken ist.

Wie lange ist der Apfelkuchen haltbar?

Sonntagmorgen und Lust auf ein Stück Apfelkuchen… das kennen wir doch alle, oder? Gut, dass noch etwas von der Backsession vom Vortag übrig ist! Das Geniale ist, dass der Obstkuchen auch nach 3 Tagen noch wunderbar saftig schmeckt. Länger haltbar wird er, wenn du ihn nach dem Auskühlen luftdicht in Frischhaltefolie wickelst und ins Gefrierfach legst. Dann lässt er sich problemlos bis zu 3 Monate lagern und schmeckt nach dem Auftauen immer noch wie frischgebacken.

Tipps für den perfekten Apfelkuchen wie von Oma

Falls du deine Großmutter zum Testessen einlädst, sollte alles stimmen! Schließlich geht es um den versunkenen Apfelkuchen, den sie schon etliche Male gebacken und gegessen hat. Bind dir schon mal die Backschürze um, denn mit diesen Tipps bist du bestens auf das Apfelkuchen backen vorbereitet:

  • Die Eier immer nach und nach unter den Teig rühren – niemals alle auf einmal.
  • Mehl mit Backpulver vermischen, bevor die Mischung unter den Teig gerührt wird.
  • Süß-säuerliche Apfelsorten auswählen: Boskop, Elstar, Jonagold oder Cox-Orange.
  • Für die Optik: Äpfel am besten schälen – ist allerdings kein Muss.
  • Apfelscheiben mit einer Gabel vorsichtig einritzen und mit Butter bepinseln.
  • Konsistenz-Check mit Stäbchen: Bleibt kein Teig kleben, ist das Küchlein fertig.
  • Apfelkuchen luftdicht in Frischhaltefolie wickeln, bevor er eingefroren wird.
Unser Tipp

Back dich glücklich!

Mit Küchenmaschine Karla zauberst du jeden Tag sensationelle Torten, Tartes und Co. Von Rühren, Kneten bis Schlagen – dank 800 Watt starkem Motor und 8 Stufen Rührpower wird jede Herausforderung zur Leichtigkeit.

Jetzt ansehen

Zubereitungsschritte

1
Backofen auf 175 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
2
Butter, Zucker, Salz, Vanilleextrakt und Zitronensaft schaumig rühren.
3
Nach und nach die Eier unter den Teig rühren.
4
Mehl und Backpulver vermischen und zum Teig geben.
5
Für den Belag die Äpfel schälen.
Schritt 5: Äpfel schälen
6
Äpfel entkernen und halbieren.
Schritt 6: Äpfel halbieren
7
Boden der Springform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Rührteig in der Springform verteilen.
Schritt 7: Teig in der Form verteilen
8
Äpfel mehrmals der Länge nach mit einer Gabel einritzen.
Schritt 8: Äpfel einritzen
9
Apfelhälften auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken.
Schritt 9: Apfel-Hälften auf dem Teig verteilen
10
Butter in einem Topf erwärmen und mit einem Backpinsel auf den Apfelhälften verstreichen.
11
Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.
  • Zutaten
  • Schritte

Hast du alles, was du brauchst?
Hake Zubehör und Zutaten ab oder gehe direkt weiter zum Rezept.

Hat's geschmeckt?
Teile dieses Rezept mit anderen oder merk es dir für später.

Klassischer Apfelkuchen
Nach oben
Nach oben