Avocado-Bruschetta mit Bärlauchpesto

Ein Rezept von Frau Ziii

Zubereiten
30 Min.
Niveau
Leicht
Der Frühling ist da und die ersten Sonnenstrahlen kitzeln den Bärlauch aus dem Boden! Der wilde Knoblauch ist delikat im Aroma, vielseitig einsetzbar und hat unsere Küchen und Herzen deshalb schon längst erobert. Blogger-Liebling Frau Ziii zeigt uns, wie sich ein würzig-leckeres Pesto aus dem heimischen Kraut herstellen lässt und überrascht uns außerdem mit einer Avocado-Bärlauch-Kreation.

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Zutaten für
Für das Pesto
  • 1 Bund Petersilie (glatt)
  • 1-2 Bund Bärlauch
  • 20 g Walnüsse
  • 10 g Parmesan (frisch gerieben)
  • Öl (geschmacksneutral)
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Esslöffel Walnussöl (zum Verfeinern, nach Bedarf)
Für die Bruschetta
  • 4 Scheiben Mischbrot (nicht zu dünn)
  • 2 Avocados (reif)
  • 1 Zitrone
  • grobes Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • Olivenöl
Für die Deko
  • Gänseblümchen, junge Bärlauchblätter oder gezupfte Petersilie

Es ist kaum zu glauben, aber die Erfahrung im heurigen Jahr hat gezeigt, dass die europäische Großwetterlage dem Bärlauch völlig egal ist. Unbeirrt treibt er selbst bei tiefsten Temperaturen grüne Spitzen aus dem Boden, verschwindet dann tagelang unter einer schweren Schneedecke, ohne Murren, um gleich beim nächsten Sonnenstrahl wieder frischgrün aus dem Wald heraus zu leuchten.

So ist es mir gelungen, zwischen Schneesturm und Sonnenschein, einen Sack jungen Bärlauch zu sammeln. Daraus habe ich ein Bärlauchpesto gezaubert… ja, gezaubert trifft es am besten, so schnell und einfach, wie das geht. Und nun steht ein großes Glas Bärlauchpesto in meinem Kühlschrank und wartet jeden Tag aufs Neues auf seinen großen Auftritt.

Für das Pesto mische ich den Bärlauch gerne mit Petersilie, denn ich persönlich finde reines Bärlauchpesto ein wenig zu derb im Geschmack, vor allem, wenn es aus älteren, großen Blättern gemacht wird. In Kombination mit Petersilie kommt der Bärlauch jedoch gleich viel eleganter daher.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Es passt zu gegrilltem Steak genauso gut wie zu Huhn oder Fisch. Pesto eignet sich aber auch zum Verfeinern von Gemüse und Salat. Mit Pasta ist es sowieso ein Klassiker und selbst gekochte Kartoffeln, schlicht und einfach mit Frischkäse serviert, schmecken mit diesem Pesto einen Hauch extravagant.

Und last, but not least, wäre da noch geröstetes Brot, dem der Geschmack von Bärlauch außerordentlich gut steht. Die Italiener nennen es Bruschetta. Das Brot wird dafür traditionell über dem Feuer geröstet und erst nachher belegt, zum Beispiel mit Tomaten. Darin besteht auch der wesentliche Unterschied zu Crostini. Diese werden nämlich vorher belegt und anschließend überbacken.

1
Die Petersilie waschen und nur die ganz dicken, harten Stiele entfernen. Den Bärlauch unter fließendem Wasser abspülen. Die Kräuter mit einem Messer grob schneiden und in einen elektrischen Zerkleinerer geben. Eine Prise Salz dazu, ebenso die Nüsse und den Parmesan und alles mit einem Schuss geschmacksneutralem Öl möglichst fein pürieren. Verwenden Sie dabei nicht zu viel Öl, denn das eigentliche, geschmacksgebende Olivenöl kommt erst später dazu. Das empfindliche Öl könnte im Zerkleinerer bitter werden.
2
Die Kräutermischung in eine Schüssel abfüllen, nachsalzen und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Dann per Hand mit Olivenöl aufrühren, bis das Pesto eine ölige und geschmeidige Konsistenz erhält. Ein abschließender Esslöffel Walnuss steht dem Pesto besonders gut, finde ich.
3
Die Avocados halbieren und den Kern mit einem Messer entfernen. Dafür das Messer auf den Kern schlagen, sodass es stecken bleibt und mit etwas Druck drehen. Plopp, und schon ist der Kern draußen! Easy peasy halt!
4
Das Brot auf beiden Seiten toasten, bis es schön goldbraun und knusprig ist. Die Avocadohälften mit einem Löffel aushöhlen und das Fruchtfleisch auf den noch heißen Broten verteilen.
5
Mit einem Messer sanft verstreichen. Sofort mit ein bisserl Zitronensaft beträufeln, damit die Früchte nicht braun werden, salzen und pfeffern. Bärlauchpesto mit einem Löffel draufklecksen und alles noch mit einem guten Schuss Olivenöl verfeinern. Gänseblümchen oder ein paar junge Bärlauchblätter können auch nicht schaden...
  • Zutaten
  • Schritte

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Extra Tipp

Die Avocados sollten unbedingt den richtigen Reifegrad haben. Beim Einkauf sind sie oft noch hart und geschmacklos, deshalb auch völlig ungeeignet für dieses Rezept. Aber das macht nichts. Sie reifen nach. Lassen Sie die Avocados so lange in ihrer Obstschale liegen, bis sie auf Druck leicht nachgeben. Drücken Sie aber nicht zu viel darauf herum, denn die Früchte sind empfindlich. Liegen die Avocados zu lange, werden sie innen allerdings matschig und braun. Der richtige Zeitpunkt der Verwendung ist bei Avocados auf jeden Fall entscheidend. Das Fruchtfleisch sollte weich und beinahe streichfähig sein, aber keine braunen Stellen aufweisen. Dann schmecken sie wunderbar aromatisch.

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