„Hämchen met suure Kappes“ – Eisbein mit Sauerkraut

Vorbereiten
10 Min.
Zubereiten
90 Min.
Niveau
Leicht

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Zutaten für
  • 2,5 kg gepökeltes Eisbein
  • 4 Zwiebeln
  • 100 g Bauchspeck
  • 500 g Sauerkraut
  • 1 Apfel
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Möhre
  • 2 Teelöffel Pfefferkörner
  • 1/2 Teelöffel Kümmel
  • Salz, Pfeffer

Schluss mit Chia-Samen, Acerola und Schickimicki! „Da pack ich mir an de Kopp“, wie der Kölner sagt. Stell dir mal lieber ein ehrliches, traditionelles Superfood auf den Tisch – und zwar Sauerkraut. Ja, richtig gehört. Der einzige Schnickschnack, den man im Rheinland neben reichlich Bier dazu braucht, ist ein ordentlich deftiges Eisbein, im hiesigen Slang auch „Hämchen“ genannt. In Berlin Kult, in München Tradition, in Norddeutschland ein wenig missachtet: Wo genau das Eisbein herkommt, kann man nicht sicher sagen – so ziemlich jede Region behauptet, sie hätte die Eisbein-Idee gepachtet. Typisch deutsch? Ist es gar nicht: Der Legende nach wurde es in Norwegen als Schlittschuh genutzt, bevor man auf die Idee kam, es zu pökeln, zu kochen, mit Sauerkraut zu servieren und das bürgerliche Gericht von Norddeutschland aus über ganz Deutschland zu verteilen.

So sind bei der Zubereitung natürlich regionale Unterschiede entstanden – fast so radikal wie beim Bier wird hier differenziert und am Ende sind sich dann doch alle Rezepte sehr ähnlich. Für eine zugezogene Norddeutsche wie mich nicht gerade leicht, das „rheinische Original“ zu finden. Ein guter Grund, sich (natürlich aus rein beruflichen Gründen) durch ein paar Wirtshäuser zu futtern.

Die Recherche hat sich gelohnt und ich zeige dir heute, wie du deine eigenen vier Wände dank „Hämchen met suure Kappes“ ganz einfach zum Wirtshaus machen kannst. Besonders ausländische Gäste kannst du damit beeindrucken, denn auch wenn das Fleisch recht durchwachsen ist, wird es durch das Pökeln und Kochen unwahrscheinlich zart und harmoniert perfekt mit dem typisch deutschen Sauerkraut. Bei der Zubereitung kann zudem nicht viel schief gehen, frei nach dem Motto: „Et hätt noch immer jot jejange.“

1
Möhre und die Hälfte der Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Eisbeine abspülen, in einen großen Topf mit Salzwasser legen und zusammen mit den geschnittenen Zwiebeln, Möhre, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern zum Kochen bringen. Mindestens 1,5 Stunden köcheln lassen. Schaum gelegentlich abschöpfen.
2
Bauchspeck in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit restlichen Zwiebeln in einem Topf anbraten. Sauerkraut gut abtropfen lassen und mit in den Topf geben.
3
Etwas von der Eisbeinbrühe abschöpfen, um das Sauerkraut abzulöschen. Apfel schälen und entkernen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit Wacholderbeeren ins Sauerkraut geben. Ca. 20 Minuten schmoren lassen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
4
Lorbeerblätter vor dem Servieren entfernen. Sauerkraut auf einer Platte oder auf Tellern anrichten. Das Eisbein darauf drapieren.
  • Zutaten
  • Schritte

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Extra Tipp

Zum Original wird Kartoffelpüree serviert, dazu natürlich Senf und ein kühles Kölsch.

 

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