Hafermilch – alle Infos zum Pflanzendrink

Hafermilch
Vorbereiten
15 Min.
Zubereiten
15 Min.
Niveau
Leicht

Beschreibung

Mittlerweile ist Hafermilch nicht mehr nur in Reformhäusern oder Biomärkten zu finden, sondern auch in den Regalen der Supermärkte. Das Sortiment an Ersatzmilch wird immer größer, egal ob Mandel-, Soja- oder eben Hafermilch – für jeden ist eine passende pflanzliche Alternative dabei. Die Suche nach dem richtigen Produkt ist nicht immer leicht, da alle unterschiedlich schmecken und viele zudem ungewünschte Zusatzstoffe enthalten. Wenn du über Geschmack und Inhaltsstoffe deiner Pflanzenmilch entscheiden möchtest, dann mach deine Hafermilch einfach selber. Ob mit dem Hochleistungsmixer oder Mandelmilchbereiter – ich zeige dir, wie du dich im Hamdumdrehen ins pflanzliche Milchvergnügen stürzt.

Hafermilch selber machen – 9 Vorteile & Fakten

  • Super simpel! Für die Herstellung benötigst du lediglich Haferflocken, Wasser und 1 Prise Salz.
  • Keine Zusatzstoffe: Du selbst entscheidest über die Inhaltsstoffe deiner Hafermilch.
  • Haferflocken sind super günstig. 500 g Haferflocken aus regionalem Anbau gibt es schon für ca. 50 Cent. Gekaufte Pflanzenmilch kostet rund 2 Euro. Du sparst also eine Menge Geld.
  • Süße und Geschmack deines Drinks kannst du ganz nach deinem Geschmack variieren.
  • Dein Fußabdruck bleibt grün! Hafer wird viel in Deutschland angebaut. Somit kannst du regionale Produkte verwenden.
  • Kein Verpackungsmüll! Milchtüten kommen dir so schnell nicht mehr ins Haus.
  • Die pflanzliche Alternative eignet sich sehr gut zum Kochen und Backen
  • Ein Gewinn für jede Diät – Hafermilch ist im Vergleich zu Kuhmilch sehr fettarm.
  • Gaumenschmaus für Pflanzenfreunde –  100% vegan und laktosefrei.
  • Du entscheidest über die Cremigkeit und kannst gegebenenfalls etwas mehr Wasser oder Haferflocken hinzufügen.
  • Luftdicht verschlossen ist selbstgemachte Pflanzenmilch ca. 3-4 Tage im Kühlschrank haltbar. Für noch längere Haltbarkeit kannst du sie in Eiswürfelformen einfrieren und nach Bedarf auftauen.

Hafermilch oder Haferdrink?

Genau genommen ist Hafermilch keine Milch, sondern ein Milchersatz. Laut EU-Gesetzgebung darf Pflanzenmilch nicht als solche verkauft werden, da Milch ein geschützter Begriff für das tierische Produkt ist. Aus diesem Grund wird die vegane Alternative im Handel Haferdrink genannt. Unter Verbrauchern hat sich allerdings das Wort Hafermilch etabliert, da die pflanzliche Variante in Beschaffenheit, Verwendung und Optik der Kuhmilch sehr ähnlich ist.

Die Inhaltsstoffe von Hafermilch im Überblick

Hafer besitzt wertvolle Ballaststoffe, die gut für den Darm sind, lange satt machen und den Cholesterinspiegel senken. In der Weiterverarbeitung gehen die meistens Nährstoffe jedoch verloren. Industriell hergestellter Pflanzenmilch werden daher oft Vitamine und Calcium hinzugefügt, um Mangelerscheinungen entgegenzuwirken. Von Natur aus ist Hafermilch laktosefrei und somit für Allergiker besonders gut verträglich. Allerdings enthält handelsüblicher Hafer in der Regel Gluten. Achte beim Kauf auf die Inhaltsstoffe – Haferflocken und Hafermilch findest du mittlerweile auch schon glutenfrei.

100 ml Haferdrink enthalten etwa folgende Nährwerte: 

  • 39,3 kcal / 164,5 kj
  • 0,4 Gramm Eiweiß
  • 6 Gramm Kohlenhydrate
  • 1,4 Gramm Fett

Wonach schmeckt Hafermilch?

Hafermilch schmeckt relativ neutral mit einem leichten Hauch von Getreide und Nuss. Die gekaufte Hafermilch ist meistens leicht süßlich, da ihr Enzyme hinzugefügt werden, welche die Getreidestärke in Zucker umwandeln. Durch das neutrale Aroma ist sie vielseitig einsetzbar – ganz im Gegensatz zu Kokos- oder Reismilch, die einen starken Eigengeschmack haben und eher wässrig sind. Mandel- oder Nussmilch dagegen sind cremig, leicht süß und kommen der Hafermilch am nächsten.

Lässt sich Hafermilch aufschäumen?

Hafermilch eignet sich einfach perfekt für die Tasse Kaffee am Morgen oder Nachmittag. Der leichte Getreidegeschmack harmoniert gut mit Kaffee und ist eine optimale Alternative zur Kuhmilch. Oftmals lässt sich diese aber nicht gut aufschäumen, denn der Anteil von Fett und Protein entscheidet über die Schäumbarkeit der Milch. Füge daher bei selbstgemachter Hafermilch etwas Pflanzenfett, wie zum Beispiel Rapsöl, hinzu. Hafermilch sollte vor dem Aufschäumen möglichst kalt sein, da sie sich schneller als normale Kuhmilch erhitzen lässt. Allerdings solltest du beim Aufschäumen darauf achten, sie nicht zu überhitzen. Die optimale Temperatur liegt bei 50-55 °C. Die perfekte Konsistenz erkennst du daran, dass der Schaum schön cremig ist – nicht zu fest und nicht zu flüssig.

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4 Tipps gegen schleimige Hafermilch

Du bist mit der Konsistenz deines Haferdrinks nicht zufrieden? Falls sie dir zu dickflüssig oder schleimig ist, dann habe ich hier ein paar hilfreiche Tipps für dich:

  • Die Konsistenz deiner Hafermilch hängt von der Art der Haferflocken ab, die du verwendest. Je feiner die Haferflocken, desto besser lösen sie sich auf und produzieren weniger Schleim. Versuch es mal mit Schmelzflocken, sie sind besonders zart.
  • Verdünne deine Hafermilch mit etwas Wasser.
  • Nimm weniger Haferflocken als im Rezept angegeben.
  • Verwende kaltes Wasser, wenn du deine Hafermilch mit dem Hochleistungsmixer herstellst. Püriere Haferflocken und Wasser so lange im Mixer, bis die Masse flüssig ist.

Das Grundrezept zum Selbermachen

Das ist doch viel zu kompliziert, denkst du? Es ist eigentlich ziemlich simpel und du benötigst nur 3 Zutaten. Das Beste daran ist, dass du selber entscheidest, welche Zutaten du verwendest. Auch den Flüssigkeitsgrad und die Süße kannst du allein entscheiden. Ganz egal, ob du dich für die Zubereitung im Hochleistungsmixer oder im Mandelmilchbereiter entscheidest – ich zeige dir, wie schnell du zum Genuss deiner Milchalternative kommst.

Extra Tipp

Magst du deine Hafermilch gern etwas süßer? Dann füge je nach Geschmack Datteln, Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig hinzu. Falls du etwas im Geschmack variieren möchtest, mische Vanille-Extrakt oder Zimt unter den Drink.

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