Belgische Kürbis-Waffeln mit Zimt-Mascarpone

Vorbereiten
15 Min.
Zubereiten
45 Min.
Niveau
Leicht

Beschreibung

„Winterzeit ist Waffelzeit“ sagt meine Tante immer, aber wenn ich schon im Herbst Heißhunger auf fluffige Waffeln bekomme, wird kurzerhand auf solche Volksweisheiten gepfiffen und das Waffeleisen hervorgekramt. Innen luftig, außen knusprig müssen sie für mich sein und schon ein wenig Süße mitbringen. Dazu dann noch ein Klecks cremige Mascarpone, ordentlich Puderzucker und ich bin selig.

Hokkaido Kürbis für Waffeln

Der hübsche Kürbis ist fast zu schön, um ihn anzuschneiden… aber nur fast.

Da der spontane Waffelhunger gerade mit der Kürbis-Ernte zusammenfällt, ist das doch die perfekte Gelegenheit, um klassischen Waffelteig mit etwas Kürbispüree zu verfeinern. Zimt, Vanille, Ingwer und Muskatnuss kommen auch hinzu und verpassen den Waffeln ein ganz dezentes, würziges Aroma. Dank Backpulver und Back-Natron geht der Teig im Waffeleisen gut auf. Als kleines Extra hebe ich außerdem etwas Eischnee unter.

Kürbisspalten und Kürbiskerne

Mit einem guten Messer und etwas Kraft ist der Kürbis schnell in Spalten geschnitten.

Ich verwende in meinem Rezept Hokkaido-Kürbis, den ich in Spalten schneide und etwa eine halbe Stunde im Backofen backe. Anschließend lässt er sich problemlos zu feinem Püree verarbeiten. Natürlich kannst du auch eine andere Kürbissorte verwenden, zum Beispiel Butternut. Wichtig ist nur, dass du dem Kürbispüree Feuchtigkeit entziehst, bevor du es in den Waffelteig mischst. Das geht am besten mit einem sauberen Küchentuch: Püree in die Mitte des Tuches geben, einschlagen und über der Spüle auswringen.

Waffelteig anrühren

Geschlagene Sahne macht den Waffelteig schön luftig.

Die Flächen des vorgeheizten Waffeleisens bekommen von mir noch ein wenig Öl verpasst und dürfen dann einen großzügigen Klecks Teig in eine dicke, goldbraune Belgische Waffel verwandeln. Mit einem normalen Waffeleisen funktioniert das Ganze natürlich auch, die Backzeit verkürzt sich dann lediglich ein bisschen.

Waffelteig im Waffeleisen

Für eine Belgische Waffel darf ruhig ein ordentlicher Klecks ins Waffeleisen.

Apropos Backzeit: Im Vergleich zu normalem Waffelteig muss die Kürbis-Variante etwas länger backen. Spicke zwischendurch vorsichtig nach dem Ergebnis. Hier ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt. Wenn du zu früh den Deckel hebst, reißen die Belgischen Waffeln schnell ein. Oberfläche knusprig? Mitte fühlt sich fluffig an? Jap, die sind bereit für den Teller.

Zubereitungsschritte

1
Backofen auf 175 °C vorheizen.
2
Kürbiskerne aus dem Kürbis löffeln. Kürbis in Spalten schneiden und schälen. In eine Back- oder Auflaufform legen, etwas Wasser dazugießen und für etwa 25-30 Minuten im Ofen backen.
3
Weiche Kürbisspalten in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren. Die Masse anschließend in die Mitte eines sauberen Küchentuchs geben, einschlagen und über der Spüle Flüssigkeit auswringen.
4
In einer großen Schüssel Mehl, Back-Natron, Backpulver, Salz, Zimt, Ingwer und Muskatnuss vermischen.
5
Eier trennen. Eiweiß in einer Schüssel mit 3 EL Zucker zu Eischnee schlagen. Eigelb mit Milch, Buttermilch, Öl, Kürbispüree, Vanilleextrakt und restlichem Zucker verrühren. Eier-Milch-Masse mit dem Mehl zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Eischnee unterheben.
6
Waffeleisen vorheizen und Backfläche mit etwas Öl bestreichen. Teig portionsweise zu goldgelben Waffeln backen. Das dauert bei meinem Waffeleisen etwa 2 1/2 Minuten. Je nach Modell kann die Backzeit variieren.
7
Mascarpone mit Zucker und Zimt zu einer glatten Masse verrühren. Fertige Waffeln mit Puderzucker bestreuen und mit einem Klecks Zimt-Mascarpone servieren.
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