Einfacher Waffelteig: Das Grundrezept für knusprige Waffeln

Vorbereiten
20 Min.
Zubereiten
15 Min.
Niveau
Leicht

Zutaten für

  • 2 Eier
  • 470 ml Buttermilch
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 1 Esslöffel Amaretto
  • 200 g Mehl
  • 70 g Speisestärke
  • 1 Esslöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 6 Esslöffel Zucker

Egal ob herzförmig, eckig oder rund – alle lieben frisch gebackene Waffeln. Blöd nur, wenn die kleinen Köstlichkeiten nicht knusprig, sondern weich sind. Und hell statt dunkel werden. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks bereitest du den perfekten Waffelteig zu.

Darauf musst du achten:

  • luftig-locker aufgeschlagener Eischnee, der die Waffel extra fluffig macht
  • Buttermilch statt Butter und Milch, für einen erfrischend cremigen Teig
  • ein paar Tropfen Mandel-Likör für eine nussig-aromatische Note
  • ein um 180° schwenkbares Waffeleisen, in dem sich der Teig optimal verteilt, so dass die Waffel von allen Seiten gleichmäßig gebacken wird

Zusammen ergibt das herrlich saftige Waffeln, mit denen du beim nächsten Kaffeeklatsch auf alle Fälle punkten wirst. Du hast noch Fragen? Hier kommen die Antworten.

Was ist der Unterschied zwischen klassischen und Belgischen Waffeln?

Na was wohl? Belgische kommen, wie der Name schon sagt, aus Belgien und die klassischen … äääh … eben woanders her.

Nein, Quatsch. Es gibt natürlich noch mehr Unterschiede zwischen der guten alten Herzwaffel und der dicken mit dem Rautenmuster. Das z.B. ist der offensichtlichste Unterschied: Die Form.  Während klassische Herzwaffeln tarditionell eher dünn und in Herzform gebacken werden, werden ihre Belgischen Verwandten in einem einfachen runden, aber viel tieferen Waffeleisen zubereitet. So werden sie schön dick und rund.

Der zweite elemante Unterschied ist der Teig. Klassische Herzwaffeln werden aus einem einfachen Rührteig hergestellt. Um sie zarter zu machen, wird diesem oft noch Buttermilch, Quark oder ähnliches hinzugefügt.

Belgische Waffeln hingegen, werden aus einem dicken, buttrigen Hefeteig gebacken. Diesem wird nach dem Gehen noch eine ordentliche Portion Hagelzucker untergehoben. Dadurch erhalten sie beim Backen die unverwechselbare karamellisierte Kruste.

Das beste Mehl für deinen Waffelteig

Für klassische, fluffige Hezchenwaffeln verwendest du am besten schlichtes Mehl des Typs 405.

Für original Belgische Waffeln aus Hefeteig eignet sich 501er Mehr hervorragend.

Und wenn du es extraknusprig magst, verwende einfach Maismehl, also Speisestärke, für deine Waffeln.

Wie kann ich den Zucker ersetzen?

Wenn du auf Kristallzucker verzichten möchtest bieten sich dir viele Möglichkeiten. Xucker bzw. Xylit kannst du im Verhältnis 1:1 austauschen und backen wie gehabt. Du kannst aber auch flüssigen Honig verwenden. Akazienhonig hat am wenigstens Eigengeschmack. Auch Honig kannst du ungefähr im gleichen Verhältnis verwenden, 100g Zucker entsprechen je nach Honigart 80-120 g Honig. Wenn du den Zucker vegan ersetzen möchtest, solltest du auf Agavendicksaft setzen. Hier nimmst du für 100g Zucker ca. 75g Dicksaft. Wenn du Honig, Agavendicksaft oder andere flüssige Süßungsmittel nehmen willst, solltest du im jeweiligen Rezept etwas weniger Flüssigkeit verwenden, als angegeben. Du kannst aber auch einfach ein bisschen mehr Mehl nehmen, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt.

Wieviele Waffeln kann ich aus welcher Menge Teig backen?

Weloche Menge an Teig du pro Waffel benötigst, hängt natürlich ganz von der Größe deines Waffeleisens ab. Als Faustformel gilt: Für eine klassische Herzwaffel brauchst du 100 ml Teig. Wenn du ein tiefes, Belgisches Waffeleisen benutzt, benötigst du ca. die doppelte Teigmenge, also 200 ml Teig, pro Waffel.

Wie fette ich mein Waffeleisen ein?

Die meisten Waffeleisen heutzutage sind so verarbeitet, dass so gut wie kein Teig an den Eisen kleben bleibt. Trotzdem ist es ratsam dein Waffeleisen vor dem ersten Benutzen mit Butter, Schmalz, Margarine oder Öl zu bestreichen. Am einfachsten funktioniert das mit einem Pinsel. Hast du ein älteres Waffeleisen zu Hause, dann fette dein Eisen zwischen den einzelnen Backvorgängen ein.

Das ultimative Waffel Grundrezept

Wie die perfekte Waffel sein muss? Luftig, locker, leicht. Und frisch aus dem Ofen. Mit diesem Grundrezept klappt’s bestimmt.

1
Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb, Buttermilch, Öl und Amaretto in einer Schüssel verrühren. Kurz beiseitestellen.
2
In einer zweiten Schüssel Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz vermischen. Mit einem Mixer Eiweiß und Zucker zu Eischnee verarbeiten.
3
Mehl zu der Buttermilch-Mixtur geben und verrühren. Vorsichtig das Eiweiß unterheben.
4
In einem vorgeheizten Waffeleisen den Teig jeweils etwa 3-4 Minuten zu goldgelben Waffeln ausbacken.
  • Zutaten
  • Schritte

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Besonders lecker schmecken deine Waffeln, wenn du sie mit Kirschen toppst und mit Zimt bestreust. Auch lecker: Herzhafte Polentawaffeln mit Tomatensugo. Noch mehr Waffel Rezepte findest du hier. Was noch wichtiger als das Rezepte ist? Das richtige Waffeleisen. Das Waffeleisen Artisan von Kitchenaid und das Waffeleisen WD6008 von Krups im Test.

6 Waffeln, 6 verschiedene Grundrezepte

Low Carb Waffeln ohne Mehl

Kohlenhydrate hin oder her – so eine richtig knusprige Waffel muss zwischendurch einfach mal sein. Was würdest du also sagen, wenn wir hier ein Rezept für dich haben, das ganz ohne Kohlenhydrate auskommt? Ziemlich genial, oder?! Einfach Proteinpulver mit Eiern und Quark verrühren und zu knusprigen Waffeln ausbacken. Tag 1 mit Schokoladengeschmack, Tag 2 mit Erdbeergeschmack, Tag 3 mit Vanillegeschmack, … Zum Rezept

Vegane Waffeln ohne Ei

In guten Waffeleig gehört Butter, Milch und Eier? Von wegen! Richtig gute Waffeln gehen auch ohne tierische Produkte. Die Basis: Mandelmilch – in Kombination mit Vollkorn- und Leinsamenmehl, Kokosfett und Rohrzucker ein kerniges Waffelvergnügen. Zum Rezept

Waffeln mit Milch, Sahne, Joghurt und Quark

Ja, wir lieben unseren Waffeleig mit Buttermilch. Die Waffeln werden besonders cremig, gleichzeitig richtig schön knusprig. Und trotzdem wissen wir auch die Vorzüge von Waffeln mit Milch, Sahne, Joghurt oder Quark zu schätzen. Schmecken nicht schlechter, einfach nur anders. So ersetzt du die 450 ml Buttermilch in diesem Rezept:

  • Die Klassischen mit Milch 120 g Butter + 200 ml Milch
  • Die Gehaltvollen mit Sahne 120 g Butter + 120 ml Sahne + 1 zusätzliches Ei
  • Die Leichten mit Joghurt 100 g Butter + 170 g Joghurt + 1 zusätzliches Ei
  • Die Lockeren mit Quark Haben wir schon einmal für dich ausprobiert. Das Rezept für unsere Quarkwaffeln findest du hie

Kann ich Waffelteig vorbereiten?

Waffelteig lässt sich ganz prima einen Tag vor dem Backen vorbereiten. Da Bckpulver jedoch beginnt zu reagieren, sobald es mit Flüssigkeit in Berührung kommt, solltest du es erst kurz vor dem Backen unterrühren. Alle anderen Zutaten kannst du schon am Vortag zu einem Teig verarbeiten. Diesen stellst du dann einfach abgedeckt in den Kühlschrank. Aufgrund der rohen Eier, solltest du den Teig jedoch nicht länger als einen Tag aufbewahren.

Meine Waffeln werden hart - was kann ich tun?

Luftig, locker, leicht - so muss die perfekte Waffeln sein. Aber was, wenn die kleinen Köstlichkeiten braun gebrannt und stein hart aus dem Waffeleisen kommen? Dann hast du sie wahrscheinlich zu lange ausgebacken. Waffeln lieber zu kurz, als zu lange im Waffeleisen lassen. Sie ziehen noch nach. Vor allem dann, wenn du sie über einen längeren Zeitraum warmhalten möchtest. Kleiner Tipp: Eier trennen und Eischnee ganz zum Schluss unter den Teig heben. Macht die Waffeln besonders luftig.

Meine Waffeln werden weich, nicht braun und nicht knusprig - woran liegt's?

Wenn deine Waffeln erst nach dem Backen weich werden, dann lass sie nicht auf einem Teller, sondern auf einem Kuchengitter auskühlen. Eine andere Möglichkeit: Mineralwasser statt Milch verwenden. Einfach die Hälfte der Milch bzw. Buttermilch durch Mineralwasser ersetzen. Kleiner Tipp: Nur so viel Teig in das Waffeleisen geben, wie auch hinein passt.

Meine Waffeln bleiben am Eisen kleben - warum?

Deine Waffeln können nicht nur zu lange, sondern auch zu kurz gebacken werden. Ist letzteres der Fall, bleiben sie am Waffeleisen kleben. Das Eisen erst nach ein paar Minuten öffnen und gegebenenfalls gut einfetten. Wenn sich die Temperatur an deinem Waffeleisen manuell einstellen lässt, dann dreh sie um ein paar Grad nach oben.

Wie halte ich meine Waffeln warm?

Aus dem Eisen, in den Mund - so schmecken Waffel am besten. Aber was, wenn du eine größere Menge zubereiten musst oder die Gäste auf sich warten lässt? Waffeln nebeneinander auf ein Kuchenrost legen und bei 80-100 °C im Backofen warm halten. Auch möglich: Waffeln übereinander schichten und mit Stoffservietten trennen. Wichtig: Puderzucker erst kurz vor dem Servieren über die Waffeln geben. So bleiben sie knusprig und kross.

Kann ich meine Waffeln einfrieren?

Du kannst deine Waffeln ohne Probleme einfrieren. Wichtig ist nur, dass du sie luftdicht verpackst und sie innerhalb 14 Tagen vernaschst. Einfach auftauen lassen und im heißen Ofen oder im Toaster aufbacken. So schmecken sie besonders lecker.

Wie bekomme ich mein Waffeleisen wieder sauber?

Du könntest jeden Sonntag Waffeln essen? Wenn da bloß nicht dieses doofe Eisen wäre ... Papperlapp! Mit ein paar einfachen Handgriffen, bekommst du dein Waffeleisen im Handumdrehen wieder sauber:

  • Eingebranntes niemals antrocknen lassen! Lieber gleich nach dem Backen mit einem Haushaltstuch entfernen.
  • Während dem Waffelessen Küchenkrepp zwischen die Eisen legen und zuklappen. So werden schon einmal die gröbsten Fettreste aufgesogen.
  • Grobe Schmutzreste mit einer Spülbürste oder einer Zahnbürste entfernen
  • Backflächen mit einem feuchten Schwamm und Spülmittel reinigen, mit klarem Wasser nachwischen
  • Außenseiten mit einem feuchten Tuch abwischen
  • Niemals Scheuermittel oder Ähnliches verwenden! Die Oberfläche des Waffeleisen kann dadurch beschädigt werden
  • Nur feuchte, niemals nasse Tücher verwenden

veganMom

Anna

Vegan Mom


"In meinem Kopf war das selber herstellen von Eis und Joghurt etwas unfassbar kompliziertes - und auch dem Ergebnis habe ich nicht viel zugetraut. Mit der Elisa ist die ganze Unternehmung aber so spielend einfach das ich, nachdem ich ein paar Handgriffe getan habe, kaffeetrinkend dabei zusehen kann wie dieses wunderbare Maschinchen mir die leckersten Kreationen zaubert, dessen Endergebnis nicht auf selbstgemacht schließen ließe."

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