Kochen mit Chilis: Das musst du wissen

Beschreibung

Chilipulver

Chilipulver gibt es in zwei Varianten. Einerseits das Chilipulver, das neben Chilis auch Kümmel, Pfeffer, Knoblauch und Oregano enthält, und andererseits pures Chilipulver, bei uns bekannt als Cayennepfeffer. Für den puren Chili-Genuss solltest du immer letzteres verwenden. Es eignet sich vor allem für langsam kochende Gerichte, wie Chilis, aber auch für Röstgemüse oder gegrilltes Fleisch.

Frische Chilis

Um beim Kochen mit frischen Chilis böse Überraschungen zu vermeiden, kannst du dich einfach an diese ungefähre Faustregel halten: Je größer die Schoten, desto milder sind sie. Statt für langsam kochende Eintöpfe solltest du die Chilis jedoch eher für Schnellbratgerichte, Salate, Pastsaucen oder Essig und Öl verwenden. Kleiner Tipp: Zieh beim Zerteilen der Schoten Einweg-Handschuhe über. So verhinderst du, dass du dir die Samen oder den Saft versehentlich in die Augen reibst. Die Samen sind übrigens mit das Schärfste an den Schoten – je mehr du entfernst, desto weniger brennt es später.

Getrocknete Chilis

Getrocknete Chilis sind hervorragende Geschmacksgeber in Saucen, Fonds, Brühen oder auch Nudelwasser. Die Schoten müssen vorher nur wieder zum Leben erweckt werden: Kurz in der Pfanne erhitzen und anschließend in heißem Wasser baden. Dadurch kann sich ihr Aroma wieder entfalten. Im Gegensatz zu frischen Chilis ist der Geschmack von getrockneten übrigens etwas milder und leicht fruchtig.

Chiliflocken

Die Flocken bestehen in der Regel aus einer oder mehrerer Sorten getrockneter und gehackter Chilis. Die Samen wurden hier vorher nicht entfernt und die Flocken müssen vor dem Kochen auch nicht eingeweicht werden, sondern können sogar zum Nachwürzen am Tisch verwendet werden. Chiliflocken haben den Vorteil, dass du sie genau dosieren kannst. Am besten schmecken sie in Saucen, Suppen oder als Topping auf Pizza.

Falls du jetzt den Selbstversuch starten möchtest: Hier geht’s zum Rezept für die Schweinemedaillons mit frischen Chilis, Chiliflocken, Limetten und Maissalat.

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