Die Cocotte von Staub im Test: Lohnt sich die Investition?

Staub ist bekannt für feine Keramik- und Gusseisenprodukte für die Küche, die bei Köchen auf der ganzen Welt gefragt sind. Ich war neugierig, ob die berühmten Gusseisenbräter ihren Ruf verdienen. Dank Springlane hatte ich die Möglichkeit, eine schwarze, ovale Cocotte auf Herz und Nieren zu testen. Vorab sei schon so viel gesagt: Das Exemplar von Staub ist ein grandioses Produkt, das jedem Braten-, Eintopf- und Brotliebhaber wertvolle Dienste leistet.

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Eine wie keine: die Cocotte von Staub   © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Design und Material

Die Cocotte, die ich getestet habe, misst 27 cm an der längsten Stelle und hat ein Fassungsvermögen von 3,2 Liter. Beim Auspacken war ich zuallererst erstaunt über das Gewicht. Sie bringt stolze 4,2 kg auf die Waage, woran man sofort merkt, dass man ein hochwertiges Produkt in den Händen hält.

Ein massiver Griff aus Messing und die zur Befestigung passende Schraube liegen extra im Paket. An der Innenseite des Deckels befinden sich kleine Noppen, dank derer sich die Kondensflüssigkeit gleichmäßig auf dem Gargut verteilt. Deckel und Griffe sind mit einem erhabenen Logo-Schriftzug versehen. Darüber hinaus verrät am Boden eine „Made in France“ Prägung die Herkunft dieses Produktes. Der Boden ist sehr glatt geschliffen und mit petrolblauer Emaille beschichtet. In puncto Optik überzeugt mich das Produkt auf ganzer Linie.

Staub fertigt die Cocottes in einem aufwändigen Herstellungsverfahren aus emailliertem Gusseisen. Im ersten Schritt der Herstellung wird flüssiges Gusseisen in eine individuelle Sandform gegossen. Anschließend wird der Topf innen wie außen fein abgeschliffen und mit 2-3 Emailleschichten versiegelt. Im letzten Schritt wird die Cocotte bei 800 °C für 30 Minuten gebrannt, was sie besonders hitzebeständig und robust macht.

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Jedes Stück ein Unikat: jede Cocotte kommt aus einer individuellen Sandform  © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Die Vorzüge von emailliertem Gusseisen liegen klar auf der Hand: perfekte Wärmespeicherung, eine höhere Beständigkeit gegen Wärmeschocks und Kratzer, ideale Materialeigenschaften zum Anbraten, Schmoren und Karamellisieren.

Und das Beste: Je häufiger du die Produkte verwendest, desto bessere Ergebnisse gelingen dir. Die Cocotte kannst du auf allen Herdarten von Elektro, Gas, Induktion bis hin zu Ceran-Kochfeldern verwenden. Zudem kann man sie bis zu 260 °C im Ofen erhitzen. Sie bietet also vielerlei Einsatzmöglichkeiten für herzhafte wie süße Gerichte, einfach für alles, was besonders saftig und aromatisch werden soll. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Handhabung

Vor der ersten Verwendung die Cocotte mit heißem Wasser ausspülen, antrocknen, mit etwas Öl auspinseln und einige Minuten lang bei geringer Temperatur erhitzen. Nach dem Auskühlen einfach das restliche Öl abwischen und schon ist das Produkt einsatzbereit.

Als Liebhaber von deftigen Eintöpfen war meine erste Aufgabe für die Cocotte, einen koreanischen Schmortopf mit Rindfleisch und Kartoffeln so saftig und aromatisch zuzubereiten, wie ich ihn von meiner Mutter kenne. Und sie enttäuschte mich nicht, ganz im Gegenteil, die Zwiebeln, in etwas Zucker und Butter angebraten, karamellisierten leicht, das Fleisch konnte ich problemlos anbraten, ohne dass es am Boden kleben blieb.

Den Bräter auf der offenen Flamme meines Gasherdes hatte mir zuerst Sorgen bereitet, aber auch das hat sie schadensfrei überstanden. Nach einer kurzen Bratzeit auf dem Herd und anschließender einstündiger Schmor-Runde im Backofen hatte ich einen herrlichen, scharfen Eintopf mit aromatischem Gemüse. Den ersten Test hat sie damit klar bestanden.

Brot aus der Cocotte

Seither habe ich sie in erster Linie für selbstgebackenes Brot verwendet, da viele Blogs das „Backen im Bräter“ als echten Geheimtipp handeln. Und auch ich kann nach mehreren, intensiven Tests nur bestätigen: Die Cocotte ist perfekt für Hobbybäcker, denen das nötige Kleingeld für einen Profi-Backofen fehlt.

Denn um ein Brot außen knusprig und innen saftig zu bekommen, benötigt man besonders hohe Temperaturen und eine konstante Feuchtigkeitszufuhr. Die meisten Standard-Backöfen haben allerdings keine Dampf-Funktion, eine günstige, gute und auch ebenbürtige Alternative zum High-Tech-Ofen ist daher die schwarze Cocotte von Staub.

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Dinkel-Walnussbrot aus der Cocotte © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Durch die Noppen am Inneren des Deckels wird das Kondenswasser gesammelt und gleichmäßig auf dem Teig verteilt; ein unabdinglicher Vorgang für eine dicke, gebräunte Kruste und ein weiches, saftiges Innenleben. Selbst mehrstündige Betriebe bei 250 °C übersteht die Cocotte schadensfrei. Seitdem ich die Cocotte besitze, habe ich nie mehr ein Brot ohne sie gebacken und nie so viele Komplimente dafür bekommen.

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Das Geheimnis saftiger Ergebnisse: die Noppen an der Deckel-Innenseite  © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Reinigung und Pflege

Die Cocotte von Staub ist sehr pflegeleicht und unkompliziert in der Handhabung. Nach Benutzung reicht es in der Regel aus, die Cocotte mit heißem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Schwamm zu reinigen.

Sollte doch mal etwas in der Cocotte anbrennen, genügt es völlig, sie in heißem Wasser mit etwas Spülmittel einzuweichen. Die Cocotte darf sogar in die Spülmaschine, was in den meisten Fällen aber gar nicht nötig ist. Vor jeder Benutzung wird die Cocotte wieder mit Öl ausgepinselt, mehr Pflege braucht es nicht.

Fazit zur Cocotte von Staub

Eine klare Kaufempfehlung für alle, die gerne Schmorgerichte essen oder wie ich ab und an selbtgemachtes Brot servieren möchten. Ein unschlagbares Preis- Leistungsverhältnis, unfassbar gute Back- und Schmorergebnisse und minimaler Aufwand bei Reinigung und Pflege machen dieses Produkt zu einem treuen Begleiter.

An der Cocotte wird man viele Jahre Freude haben, und das mindestens die nächsten 30 Jahre, denn so lange gibt Staub Garantie auf seine Produkte. Ich bin ehrlich und aufrichtig begeistert von der schwarzen Cocotte und kann sie jedem uneingeschränkt empfehlen.

 

Für den Test hat Springlane der Autorin ein Produktmuster zur Verfügung gestellt. Die im Beitrag wiedergegebene Meinung ist die subjektive Meinung der Autorin.

veganMom

Anna

Vegan Mom


"In meinem Kopf war das selber herstellen von Eis und Joghurt etwas unfassbar kompliziertes - und auch dem Ergebnis habe ich nicht viel zugetraut. Mit der Elisa ist die ganze Unternehmung aber so spielend einfach das ich, nachdem ich ein paar Handgriffe getan habe, kaffeetrinkend dabei zusehen kann wie dieses wunderbare Maschinchen mir die leckersten Kreationen zaubert, dessen Endergebnis nicht auf selbstgemacht schließen ließe."

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