Krups Waffeleisen WD6008: Der ultimative Härtetest mit Lütticher Waffeln

© Michaela Hartwig

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Waffeln – oft gegessen, selten selbst gemacht. Warum? Vor allem wegen frustrierend schlechter Waffeleisen, dank derer ich oft Stunden mit dem Putzen der Arbeitsfläche und des Waffeleisens verbracht habe. Das Krups WD6008 hat nun also die Chance, mich doch noch davon zu überzeugen, dass es gute Waffeleisen zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis gibt. Ich freue mich auf den ultimativen Härtetest mit Lütticher Waffeln, die bekannt sind für ihr waffeleisenfeindliches Backverhalten!

Design & technische Details

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Bereit für den Test: das Waffeleisen WD6008 von Krups © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Öffnet man die mattschwarze Verpackung, erkennt man haptisch wie optisch sofort den Vorsprung, den das Krups Waffeleisen gegenüber günstigeren Alternativen hat. Mit 1 kg Gewicht ist es für ein Waffeleisen verhältnismäßig schwer. Das ist allerdings keinesfalls ein Negativpunkt, zeugt es doch davon, dass bei Verarbeitung und Materialwahl nicht gespart wurde.

Ein Deckel aus gebürstetem Edelstahl mit großer Logo-Prägung und die Hochglanz-Verarbeitung in Schwarz machen den ersten Eindruck aus. Rechts neben dem Deckel liegt der Verriegelungsbolzen, der ein Öffnen des Deckels verhindert und eine horizontale Lagerung des Waffeleisens ermöglicht.

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Smartes Detail: Der Verriegelungsbolzen erleichtert die Aufbewahrung des Waffeleisens © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Wandert man vom Deckel abwärts, bleibt man unweigerlich bei dem massiven, wärmeisolierten Griff stehen, darunter befindet sich der Temperaturregler mit Temperaturkontrollleuchte rechts und Netzkontrollleuchte links. Dreht man den Knopf, arretiert er bei jeder Achteldrehung. Insgesamt verfügt das Waffeleisen über 5 Hitzestufen, mit denen man einen individuellen Bräunungsgrad der Waffeln erzielen kann.

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Heiße Zeiten für süße Waffeln: Der 5-stufige Temperaturregler sorgt für die richtige Hitze © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Hinten am Gerät befindet sich ein Auffangbehälter für überschüssigen Teig, der per Magnet befestigt ist. Meine erste Sorge, dass der Magnet zu schwach sein könnte und mir der Behälter während der Benutzung vom Waffeleisen fällt, war unbegründet. Der Magnet ist gerade stark genug, dass er den Auffangbehälter sicher in der Vorrichtung hält und sich trotzdem leicht ablösen lässt. Am Boden befinden sich zwei Gummifüße, die für einen optimalen Stand sorgen und ein Herumrutschen auf der Arbeitsplatte verhindern.

Öffnet man den Deckel, schaut man auf eine rechteckige Heizplatte, in der zwei quadratische Waffeln gleichzeitig gebacken werden können. Die massive, antihaftversiegelte Backform aus Alu-Druckguss verspricht eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine leichte Reinigung. Hurra, genau darauf hatte ich doch all die Jahre gewartet!

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Richtig viel Platz für dicke Waffeln und dank Antihaftversiegelung kein Heckmeck beim Herauslösen © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Bevor ich aber deshalb in Freudentränen ausbreche, warte ich lieber noch den Praxistest ab.
Mit in der Verpackung liegen eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen und ein kleines Rezeptheft. Was mir daran besonders gut gefällt, ist die Rezeptauswahl. Neben Lütticher Mokka-Waffeln und Mandel-Limetten-Waffeln finden sich auch herzhafte Rezepte mit Lachstatar oder auch ein Rezept für die Frühstückswaffel mit Ei und Schinken. Habe ich so noch nie gegessen und ich bin neugierig, sie mal auszuprobieren.

Zudem enthalten ist eine Schöpfkelle aus schwarzem Kunststoff, mit der man das Waffeleisen befüllen kann.

Rein optisch konnte mich das Waffeleisen schon vollends überzeugen. Nun bleibt noch im Praxistest abzuwarten, ob die Optik hält, was sie verspricht.

Die Handhabung

Bevor das Waffeleisen zum ersten Mal benutzt wird, soll es laut Bedienungsaleitung mit etwas Speiseöl eingepinselt werden. Gemacht, getan – nun schalte ich das Gerät ein und warte, bis das Waffeleisen sich auf meine gewünschte Temperaturstufe 4 eingependelt hat.

Angenehm überrascht bin ich vom fast nicht vorhandenen „Neugeräte-Geruch“, wie ich ihn von vielen meiner Elektrogeräte kenne. Er ist zwar da, verfliegt aber nach wenigen Minuten vollständig. Nach einem leisen Klicken und der grün leuchtenden Temperaturanzeige weiß ich, dass nun die richtige Betriebstemperatur erreicht ist.

Als ultimativen Härtetest für das Waffeleisen habe ich mich für traditionelle Lütticher Waffeln entschieden, die in der Landessprache genannten Gaufres de Liège. Warum? Weil sich der darin enthaltene Hagelzucker an den heißen Platten absetzt und karamellisiert.

Jeder, der schon einmal Zucker im Topf karamellisiert hat, weiß, dass die Reinigung solcher Töpfe zur echten Sysiphusarbeit wird. Da die Heizplatten nicht abnehmbar sind, bleibt abzuwarten, ob sich die Antihaftbeschichtung hier behaupten kann.

Mit der Schöpfkelle gebe ich auf jede Heizplatte eine kleine Portion Teig, schließe und verschließe den Deckel mit dem Verriegelungsbolzen und setze mich gespannt vor das Waffeleisen.

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Die Spannung steigt: Werden aus den Teigklecksen schöne Waffeln? © Michaela Hartwig |törtchenherzog

Schon nach einer Minute halte ich es nicht mehr aus und öffne den Deckel. Vorsicht geboten ist beim Verriegelungsbolzen; dieser heizt sich simultan zu den Heizplatten auf, deshalb empfiehlt es sich, den Bolzen immer mit Topflappen anzufassen.

Positiv überrascht mich, dass die Waffel, obwohl sie noch nicht durch ist, in der unteren Heizplatte liegen bleibt, am Deckelinneren klebt keinerlei Teig. Ich schließe das Waffeleisen wieder und warte weitere zwei Minuten, bis die Waffel meinen gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat. Nichts klebt, nichts bleibt hängen, die Waffel lässt sich leicht aus der Form herausnehmen, ohne Schaden zu nehmen.

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Fast noch schöner als gedacht: perfekt gebräunte Waffeln © Michaela Hartwig |törtchenherzog

Nach und nach backe ich alle weiteren Waffeln aus. Sehr positiv ist mir dabei aufgefallen, dass man bis auf die erste Pinselung mit Öl kein weiteres Fett zum Backen braucht. Des Weiteren funktioniert die Hitzeverteilung so gut, dass auch übergebliebene Krümel in den Ecken nicht anbrennen und alle Waffeln gleichmäßig braun werden.

Der Auffangbehälter für überschüssigen Teig war mein persönlicher Lebensretter, als ich gleich beim ersten Befüllen zuviel Teig verwendet hatte. Der überschüssige Teig ist beim WD6008 einfach in den Auffangbehälter gelaufen, der sich nach Abkühlen des Waffeleisens wunderbar unter fließendem Wasser reinigen ließ.
Nach dem Backen schalte ich das Gerät aus, denn laut Bedienungsanleitung soll man das Waffeleisen zwei Stunden abkühlen lassen, bevor man es reinigt, es sei denn man reinigt mit einem „Spezialteig“, mehr dazu unter dem Punkt Reinigung.

Die Waffel

… ist perfekt geworden. Die Konsistenz, der Geschmack, das Aussehen. Außen kross, innen herrlich weich und saftig, so wie ich meine Waffeln am liebsten esse. Laut Krups sorgt die leicht geneigte Backform für eine optimale Backverteilung. Betrachtet man die Waffelqualität, unterschreibe ich das sofort.

Erst kürzlich habe ich mir von meinem Vater Lütticher Waffeln aus seinem Urlaub mitbringen lassen und ich muss bescheidenerweise zugeben, dass meine damit auf jeden Fall mithalten können, wenn nicht sogar besser schmecken. An der Waffelqualität gibt es also nichts zu meckern. Sie sind exakt so geworden, wie ich es von belgischen Waffeln erwarte!

Kleine Probleme hatte ich mit der Form. Runde Kleckse auszubacken ging einfach, schöne Quadrate ohne Teigrand zu backen, gestaltete sich mit dem schweren Hefeteig etwas schwierig. Bei Verwendung eines normalen, flüssigeren Waffelteiges hatte ich hingegen keinerlei Probleme mit der quadratischen Form, hier ist dafür mehr Teig in den Auffangbehälter gelaufen.

Test_Krups Waffeleisen_Törtchenherzog_Rezept Lütticher Waffeln

Die Reinigung

Nun kommen wir zum heikelsten Punkt dieses Tests. Denn auch wenn die Waffeln noch so gut sind, wenn die Reinigung zum Kraftakt wird, werde ich dieses Waffeleisen nur selten aus dem Schrank holen. Wie erwartet, funktioniert die Antihaftbeschichtung sehr gut, dennoch bleiben einige Karamellreste und Krümel in der Form zurück. Krups beschreibt in der Bedienungsanleitung zwei verschiedene Reinigungsmöglichkeiten:

1. Bei „normalem“ Waffelteig ist es völlig ausreichend, das Waffeleisen mit einem Tuch auszuwischen. Der Idealfall, in dem kein Teig und kein Zucker im Waffeleisen kleben bleibt. Tatsächlich war die Reinigung so einfach. Mit einem angefeuchteten Küchentuch konnte ich alle Ritzen problemlos säubern.

2. Bleiben Karamell- oder Teigreste im Waffeleisen hängen, empfiehlt Krups einen „Spezialteig“ zur Reinigung. Eine Mischung aus Kartoffelmehl und Wasser, die zu einem Teig angerührt und anschließend im Waffeleisen ausgebacken wird. Dieser Teig soll alle Karamell- und Fettreste absorbieren. Ich bin neugierig, ob das funktioniert und rühre die Mischung aus Stärke und Wasser an. Tatsächlich wird die Masse beim Backen sehr fest. Nimmt man sie dann nach 45 Minuten aus der Form, hat sie sich braun verfärbt und einige Karamellreste und Fettreste in sich aufgenommen. Eine Herangehensweise, die sich bewährt, mir allerdings ein wenig zu lange dauert.

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Alles easy bei der Reinung. Mit der richtigen Technik wird auch die letzte Ecke wieder blitzblank © Michaela Hartwig | törtchenherzog

Deshalb habe ich noch einen anderen, effektiven Weg gefunden, das Waffeleisen schnell und einfach zu reinigen. Einfach einen Schuss Wasser (natürlich nur so viel, dass es nicht überläuft) in die Heizplatten gießen, Deckel schließen, etwa 10 Minuten auf höchster Temperaturstufe kochen lassen, danach das Waffeleisen ausschalten und warten, bis das Waffeleisen ausgekühlt ist.

Bei diesem Prozess lösen sich alle Fett- und Karamellreste. Ist das Wasser nur noch lauwarm, kann man es in eine Schüssel schütten (dabei aufpassen, dass kein Wasser in das Gerät läuft) und das Waffeleisen einfach mit einem feuchten Tuch, bzw. die Ritzen noch mit einem Wattestäbchen nachwischen. Diese Reinigung funktioniert ohne langes Schrubben und Puhlen, es geht schnell und ist effektiv.

Fazit

Dieses Waffeleisen von Krups ist jeden Cent Wert. Die Verarbeitung, das Material und das Backergebnis sprechen für sich. Auch wenn sich die Teigplatten nicht abnehmen lassen, so lässt sich das Waffeleisen ohne Schwierigkeiten und großen Aufwand reinigen. Sowohl normale Waffeln als auch die krossen, schweren Lütticher Waffeln hat das Waffeleisen perfekt ausgebacken.

Durch den magnetischen Auffangbehälter am Gerät läuft kein Teig und kein Fett mehr auf die Arbeitsplatte, zudem schützt der hitzebeständige Griff vor Verbrennungen. Schöne Gimmicks sind der mitgelieferte Schöpflöffel und das kleine Rezeptheft. Alles in allem ein gelungenes Gerät, das einem alle Möglichkeiten der Waffelzubereitung bietet.

 

Für den Test hat Springlane der Autorin ein Produktmuster zur Verfügung gestellt. Die im Beitrag wiedergegebene Meinung ist die subjektive Meinung der Autorin.

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